Serien im Juli 2025

Serien im Juli 2025

Packende Abende vor der Flimmerkiste oder kopfüber ins Sommerloch? Wir finden es heraus: mit der aktuellen Serienrundschau.

„Dept. Q“ (Netflix)

Mit „Dept. Q“ adaptiert Netflix die Bestseller-Reihe von Jussi Adler-Olsen als düstere Krimiserie – unter der Leitung von „Das Damengambit“-Showrunner Scott Frank. Im Zentrum steht Carl Mørck (Matthew Goode), einst ein brillanter Ermittler, nun gezeichnet von Schuldgefühlen nach einem missglückten Einsatz. Zurück im Dienst wird er in das neu gegründete Sonderdezernat Q strafversetzt – ein Kellerbüro, das sich ungelösten Altfällen widmen soll. An seiner Seite: der idealistische Akram Salim (Alexej Manvelov) und DC Rose Dickson (Leah Byrne). Was als PR-Maßnahme beginnt, wird schnell zum ernsthaften Unterfangen. Das Trio rollt vergessene Fälle neu auf – mit Leidenschaft, Eigensinn und dem festen Willen, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Skandinavische Spannung trifft britischen Noir.

MobLand (Paramount+)

In der Gangsterserie „MobLand – Familie bis aufs Blut“ prallen Macht, Loyalität und Verrat aufeinander. Im Mittelpunkt stehen die Londoner Clan-Oberhäupter Conrad und Maeve Harrigan, gespielt von Pierce Brosnan und Helen Mirren, die sich mit ihrer Familie gegen die verfeindete Stevenson-Gang behaupten müssen. Als Strippenzieher im Hintergrund agiert der geheimnisvolle Fixer Harry Da Souza (Tom Hardy), der mit kühlem Kalkül heikle Deals einfädelt – und dabei stets am Abgrund operiert. Mal Retter, mal Risiko, bewegt er sich zwischen den Fronten der Unterwelt. Inszeniert wird die Serie von Guy Ritchie, der seinem Markenzeichen treu bleibt: rauer Stil, schnelle Schnitte, schmutzige Deals. Ein düsteres Krimidrama über Machtspiele, Familienbande und den Preis der Loyalität.

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„Smoke“ (AppleTV+)

Weiter geht’s mit „Smoke“. In der Crime-Serie wird der ehemalige Feuerwehrmann Dave Gudson (Taron Egerton) mit einem der härtesten Fälle seiner Laufbahn konfrontiert. Als erfahrener Brandursachenermittler stößt er auf eine Serie mysteriöser Feuer in Maine, die selbst ihm Rätsel aufgeben. Um den Tätern auf die Spur zu kommen, stellt ihm die Polizei Detective Michelle Calderone (Jurnee Smollett) zur Seite. Gemeinsam nehmen sie die Ermittlungen auf – und geraten in ein Geflecht aus falschen Fährten, Verdächtigungen und dunklen Geheimnissen. Was als sachliche Aufklärung beginnt, wird bald zu einem persönlichen Spiel mit dem Feuer. „Smoke“ erzählt von Schuld, Vertrauen und den Narben der Vergangenheit – packend inszeniert und getragen von starken Hauptdarsteller*innen.

„Olympo“ (Netflix)

Zum Schluss widmen wir uns „Olympo“, wo sich alles um Ehrgeiz, Wettkampf – und ein rätselhaftes Leistungsgeheimnis dreht. Amaia (Clara Galle) zählt zu den besten Synchronschwimmerinnen Spaniens und trainiert am renommierten Pirineos High Performance Center für den großen sportlichen Durchbruch. Als ihre enge Freundin und Teamkollegin Núria (María Romanillos) sie plötzlich überholt, beginnt Amaia zu zweifeln: Spielen hier wirklich nur Talent und Disziplin eine Rolle? Oder greifen manche zu anderen Mitteln, um ihre Ziele zu erreichen? Zwischen Leistungsdruck, Freundschaft und dem Drang nach Perfektion entfaltet sich ein mysteriöses Drama um Grenzüberschreitungen im Spitzensport – atmosphärisch inszeniert und mit einem Hauch von Mystery.

Aus dem FAZEmag 161/07.2025