Das Hauptzollamt Gießen hat bei der Kontrolle des internationalen Postverkehrs einen Serverschrank mit fast 9 Kilogramm Marihuana sichergestellt. Das Paket kam aus Spanien und war einen Paketshop-Kiosk in Essen gerichtet.

Die Polizisten wollten aber nicht nur die Ware, sondern auch die Dealer aus dem Verkehr ziehen. Deshalb stellte ein Kurier das Paket an den Kiosk und die Beamten beobachteten das Ganze. Zwei Personen holten das Paket mit den 8,4 Kilogramm Gras ab und luden es in ihr Fahrzeug ein.

Doch es wurde nicht direkt zugeschlagen. Die Fahnder folgten dem Wagen zu einer Wohnung in Essen. Dort wurden die Zwei und noch eine weitere Person festgenommen. In der Wohnung wurden neben dem Paket noch weitere 300 Gramm Marihuana, rund 36.000 Euro und ein Elektroschocker gefunden.

Insgesamt soll sich der Straßenverkaufswert der Drogen auf 89.000 Euro belaufen. Scheint mir fast ein bisschen viel. Aber die Beamten kennen sich ja sicherlich besser aus. Von den drei Festgenommenen musste einer in Untersuchungshaft. Die anderen Beiden wurden am folgenden Tag wieder auf freien Fuß gesetzt.

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