
Der Detroiter Club Spot Lite hat eine offizielle Erklärung veröffentlicht, in der ein sexueller Übergriff in einem nur für Mitarbeiter zugänglichen Bereich bestätigt wurde.
Der Vorfall ereignete sich am 12. Dezember während einer Party mit Kevin Saunderson als Headliner. Die Stellungnahme wurde am Dienstag, dem 10. Februar, auf Instagram geteilt. Darin räumt die Geschäftsleitung ein, dass die verzögerte öffentliche Reaktion „zu Fehlinformationen und Misstrauen geführt“ habe.
Man entschuldige sich für mangelnde Transparenz und spreche von „Versäumnissen seitens der Eigentümer und des Managements“. Das Opfer verweigerte eine Aussage bei der Polizei und wurde zum Schutz der Identität diskret hinausbegleitet.
Der Sicherheitsdienst hielt den mutmaßlichen Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Barkeeper stellten den Ausschank ein, sobald die Mitarbeiter informiert waren. Einige Tage später bot ein Mitarbeiter Unterstützung an.
Spot Lite erklärte, inzwischen betriebliche Änderungen umgesetzt zu haben. Dazu zählen eine Reorganisation der Kommunikation zwischen Mitarbeitern, Management und Sicherheit, Funkgeräte für Mitarbeiter und Promoter, modernisierte Kamerasysteme sowie ein Schloss im betroffenen Personalbereich.
Zudem wurden formale Protokolle für Vorfallsberichte und Nachbesprechungen eingeführt. Schulungen zu medizinischer Versorgung, Narcan und Traumabehandlung sollen organisiert werden. „Wir haben gehört, dass ihr euch hier nicht mehr sicher fühlt, insbesondere für People of Color und queere Menschen.“
Weiter schreibt der Club: „Das Spot Lite, das wir alle kennen und lieben, gäbe es ohne euch nicht. Eure Sicherheit hat für uns höchste Priorität.“ In den Kommentaren äußerten Mitglieder der Detroiter Clubszene deutliche Kritik an der Stellungnahme.
Ein Kommentar betonte, alle Mitarbeiter sollten bereits geschult sein. Andere kritisierten die Aussage, „Gefahr ein fester Bestandteil des Nachtlebens sei“. Ein weiterer Beitrag sprach von „eines der schlimmsten Beispiele für Gaslighting und Opferbeschuldigung mit Verantwortungszuweisung“.
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Quelle: Resident Advisor
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