SHDW & Obscure Shape – Die Zunge Des Todes (From Another Mind)

Das Stuttgarter Duo mit seiner ersten EP in diesem Jahr, das auch auf ihrem Imprint From Another Mind erscheint. Den Anfang macht der Titeltrack. „Die Zunge Des Todes“ schlängelt sich fesselnd mit Synth-Wellen und einer druckvollen Kick in die Nacht, „Bisswunden“ erhöht die Schlagzahl die Percussions wirbeln oszillierend durch die Luft und ein energetische Melodie schwebt über allem. Der „Blick Des Bösen“ startet trocken, taucht ab und auf durch krachende Grooves in dichter Atmosphäre. Schließlich gibt es „Kein Entkommen“, das den Viervierteltakt zerbricht, die Wunden leckt, mystische Flächen aussendet und damit diese dufte EP sehr elegant ausklingen lässt 9/10...

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Monika Kruse & Timmo – Violet (Terminal M)

Monika Kruse mit einer weiteren Kollaboration, wie sie es ja schon öfters auf ihrem Label Terminal M praktiziert hat. Dieses Mal ist der Bulgare Timmo, der vor allem durch seine Releases auf Adam Beyers Drumcode Aufmerksamkeit erregt hat und der auch im Herbst auf Terminal M sein Debütalbum veröffentlichen wird. „Violet“ heißt das gemeinsame Werk, das im Tech-Schritt mit einer luftigen Melodie voranschreitet, getragen wird von sprudelnden Synths und dabei eine leichte Trance-Aura versprüht. Und dann dieses wundervoll-ambientartige Break dazu … Hit! 10/10 Dieter Horny...

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Gerry Read – It’ll All Be Over incl. DJ Koze Remix (Pampa Records)

Der britische Producer Gerry Read mit seinem Debüt auf Pampa, legt auch direkt ne flotte Sohle aufs Parkett mit dem Titeltrack „It’ll All Be Over“. Ein aufgekratztes Banjo, stampfender Beat, quietschfidele Atmosphäre, ein Vocal-Sample, das neben sich steht und sanft-fließende Pads machen den Track zu einem Gute-Laune-Garant im Club. „Satyricon“ geht steil, bricht ab, pumpt sich auf, mit weit aufgerissenen Augen, dazu Vintage Folk-Pop und Loops voller schlingender Keys. Das Finale bestreitet Labelhead Koze himmelt, mit seinem Remix des Titelfracks. In typischer, lässiger Manier, würzt er mit Disco, Glitzer und Cowbells. Der Sommer kann kommen. 9/10 Dieter...

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La Fleur/John Monkman & James Monro Speicher 106 (Kompakt)

Das neueste Release der legendären Speicher-Reihe teilen sich die Schwedin La Fleur sowie John Monkman & James Monro. Beginnend mit einem rollendem, analogen Beat, macht La Fleur in ihrem Track „Tears“ von Anfang an klar in welche Richtung sie will. Etwas später baut sich eine charmante, melancholische Melodielinie auf, die einen wirklich umhaut. „Pesto Punk“ von Monkman und Monro experimentiert die ganze Zeit mit der Intensität verschiedenster Synthie-Sounds, die einfach perfekt zusammenpassen und mächtig Druck nach vorne machen. Gerade die vielen Swells und Effektgeräusche heben den Track aus der Masse an Releases heraus. 10/10 Basti...

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Marc DePulse – POV/Wait A Minute (Parquet Recordings)

Marc DePulse zurück auf Parquet mit zwei Dicken Dingern. „POV“ schiebt gnadenlos den technoiden Schrubber knapp über der Grasnarbe, klimpert dann aber zwei schmackhafte Breaks ein, bevor der der Tech-Besen wieder das Kommando übernimmt. „Wait A Minute“ verliert sich in leicht hypnotischen Schleifen, bevor hier ordentlich die Techno-Funken sprühen und die Eskalation hervorrufen – bevor es dann wieder in den Hypnotrip geht – ein feines Wechselspiel, das zwischenzeitlich auch mal für Kernschmelze sorgt. 9/10 Tech...

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Mathimidori – Yosago EP (Ornaments)

Wer die ersten Sonnenstrahlen mit tiefenspannten Beats begrüßen will, ist mit der „Yosago EP“ von Mathimodori – dahinter steckt Mathias Kaden – gut beraten. Dubbige Echos, Ragga-Vocals und allerlei sonnige Live-Instrumente werden hier mit housigen Grooves kombiniert. Dank der vielen spielerischen Details in Form von Percussion-Fills und charmanten Effektsounds ist der Sound uss hier sehr kurzweilig. Die insgesamt drei Original-Tracks und der Rhauder-Remix treffen genau meine Frühlingsgefühle, doch besonders der erste Track „Goya“ ist mein absoluter Favorit. 10/10 Basti Gies...

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Boss Axis – Goliath EP (BlackFoxMusic)

Boss Axis are back und haben drei frische eigene Tracks und einen Remix am Start. Den Anfang macht der Ttieltrack „Goliath“, ein rollender Trip mit melodischer Bassline und einem Monsterbreak, das einen anschließende in völlige Verausgabung auf dem Dancefloor stürzen lässt. Dazu gibt es einen Remix von Rauschhaus, der sehr entschlackt und upliftung die Sommersaison einläutet. Auf der B-Seite geht’s weiter mit „Lost Bridge“ – techy, dreamy, mit flackernden Synths. Schließlich steigt noch „The Secret“ in den Ring und hält uns ganz schön auf Trab mit seiner stampfenden Kickdrum und dem allgegenwärtigen Rave-Feeling. Sehr geschmeidige EP. 9/10 Tina Colada...

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Basti Grub ft. Kitchen – Darling (Hot Creations)

Auch wenn Basti Grub schon ein alter Hase ist, da er seit über zehn Jahren immer wie-der klasse Tracks releast, so legt er doch jedes Mal einen drauf. Diesmal droppt er zu-sammen mit Kitchen die Single „Darling“, wobei zusätzlich noch ein Remix von Rich NxT mit an Board ist. Die Künstler wollten mit diesem Track den Moment festhalten, der nach dem Ende einer ungesunden Beziehung entsteht. Das ist ihnen definitiv gelungen. Man spürt einerseits die Erleichterung, aber auch die Trauer wegen des Abschieds eines einst geliebten Menschen. Musikalisch bietet der Track eine einprägsame Vocal-Hook, rohe und klangvolle Synthies sowie...

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Jean-Michel Jarre – Equinoxe Infinity Remix EP (Sony)

Im November letzten Jahres veröffentlichte der französische Altmeister der elektronischen Musik sein Album „Equinoxe Infinity“, nun erscheint im Rahmen des Record Store Day eine limitierte 12Inch mit drei Remixen. Den Anfang macht das italienische Duo Tale Of Us, dass sich „If The Wind Could Speak“ vornimmt und die luftige Synthie-Melodie auf eine deepe Reise auf den Dancefloor nimmt. Sehr homogen, sphärisch aber mit dicker Bassline und duftem Break. Der Schwede Jonas Rathsman hat „Don’t Look Back“ bearbeitet und daraus eine locker-trabende elektroide Affäre gemacht, während Jarres Landsmann Pertubator mit seiner Version von „All That You Leave Behind“ ins Herz...

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Wehbba & DJ Deeon – We Have Bass (Drumcode)

Der brasilianische Ausnahmekünstler Wehbba haut mit seiner 5-Track-EP eine heftige Ghetto-Tech-Waffe raus, über welche sich Drumcode glücklich schätzen darf! Die Signaturenummer „We Have Bass“, die mit der Ghetto-Tech-Legende DJ Deeon entstanden ist, geht mit heftigen Percussions, trommelnden Kicks und einem sehr eingängigen Vocal an den Start, welcher den Name zum Programm macht. Echt eine heftige Nummer mit großem Potenzial rauf und runter gespielt zu werden! “Third Wave“ kommt sehr viel grooviger um die Ecke, hat fast schon tranceartige Züge und besticht durch ein starkes Lead sowie Percussions, die immer wieder gekonnt Nadelstiche setzen und den Körper zur Ekstase geleiten....

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Drumcomplex – Craving (Terminal M)

Drumcomplex und Terminal M, das passt. Mit seiner starken 4-Track-EP geht Drumcomplex in die Vollen und zeigt seine große Spannbreite an technoiden Sounds. „Craving“ ist dabei die eher melodische Variante eines Technotracks, der immer und zu jeder Zeit geht. „Joy“ geht von Beginn an stark nach vorn, treibt, fesselt und bewegt die Beine. Die Hi-Hats in Kombination mit dem sehr knappen Vocal sowie die Synthie-Elemente geben dem Track den letzten Schliff und machen ihn, wie der Name schon sagt, zu einer echten Freude. „This is“ zeigt Drumcomplex in Reinkultur: hypnotischer Techno mit euphorisierenden Breaks und einer Kick, die das...

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Oxia – Second Mood EP (Diversions)

Diversions-Labelboss Oxia droppt gleich zum Anfang des neuen Jahres seine neue, zweiteilige EP als Nachfolger zu der 2018 erschienenen und viel gefeierten EP „Reset To Zero“. Der erste Track „Modulations“ ist ein hypnotisierender Techno-Kracher, der durch Oxias einzigartiges Arrangement mit der Zeit gekonnt an Fahrt aufnimmt. Die tiefe Bassline sowie die hypnotisierenden Arps ziehen einen von Anfang an in den Bann. Gepaart mit organischen Drum-Sounds sowie klassischen Stabs zieht dieser Track einem auf der Tanzfläche die Schuhe aus. Auch bei „Second Change“, dem zweiten Teil der EP, ist Oxias Handschrift wieder deutlich zu erkennen. Dieser sechsminütige Tech-House-Track besticht durch...

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