Less – Play_Me (Destroy All Monsters)

Gerade erst hat Less sein Ambient-artiges Album „Stranger” auf Freude am Tanzen veröffentlicht, da packt er nun die Peitsche aus und präsentiert protzig prügelnde Beats für Power-Partys. „Hymnen an die Nacht” heißt der erste Streich, die Beats drücken, wummern, reißen mit, die stoischen Vocals von Spogmei verbreiten eine entrückende und mysteriöse Aura. Darauf folgt der Ttieltrack „Play_Me”, der sich elektroid und mit gebrochenem Beat seinen Weg sucht, findet und bahnt. Die Synthis schwirren und fiepsen und Leah schleudert lässig und lasziv ihre Vocals auf den Dancefloor. 9/10 Tech...

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V. A. – Uncanny Valley 050 BLUE (Uncanny Valley)

Pünktlich zum Beginn des Winters versorgt uns die Dresdener Qualitätsschmiede Uncanny Valley mit einer weiteren Ausgabe ihrer Jubiläums-EP. Mit „BLUE“ schicken sie passend zur Jahreszeit eine kalte Farbe in den Ring. Zu hören gibt es einen bunten Stilmix von Credit 00, Gnista, AGB, Break SL und Qnete. Hervorzuheben sei hier besonders das Stück von Break SL, der lange nichts hat von sich hören lassen. Aber auch der Dresdener Newcomer Gnista überzeugt voll mit „Playtime Worktime“, einer Electro-meets-UK-Garage-Mischung. AGB hingegen sind ein obskures Projekt aus Dresden, das stakkatohaften Cold-Wave spielt und mir mit „Brecht hat er“ ein zwinkern entlockt. Wie...

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Torsten Kanzler – Dark Time (Legend)

Torsten Kanzler ist für seinen kraftvollen und energischen Techno bekannt und animiert so die verschiedensten Clubs auf der Welt zum Tanzen. So bleibt er sich auch bei seinem neusten Release „Dark Time“ treu und haut damit drei starke Bretter mit düsteren Vibes raus. Jedes einzelne davon begeistert durch ein minimalistisches, aber ästhetisches Klangbild, bei dem tiefe und drückende Kicks das Fundament bilden. Dazu kommen raue Synthie-Pads, zwitschernde Acidlines und psychedelische Phaser-Effekte. Doch das allerbeste ist das hervorragende Arrangement, mit dem an den richtigen Stellen Spannung auf- und wieder abgebaut wird. 10/10 Lukas...

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Rey & Kjavik – Tohon Ajala (RKJVK)

Neben seinem Release auf Mobilee Records veröffentlicht Rey&Kjavik auch auf seinem eigenen Label RKJVK neue Musik. „Tohon Ajala“ enthält zwei ansprechende Tracks, mit denen Rey&Kjavik wieder einmal sein Talent unter Beweis stellt.  Die beiden Tracks versprühen einen orientalischen Charme durch ethnischen Gesang, Flöten und Percussion. Dieser Fokus auf vielfältigen, natürlichen Klängen steht dem Release gut und setzt es von anderen ab. Die generelle Atmosphäre ist wie gewohnt geheimnisvoll und unergründlich, bleibt dabei aber unaufdringlich und verträumt – und hypnotisiert den Hörer zusammen mit dem linearen und monotonen Arrangement. 10/10 Lukas...

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Lauer – You Know (Permanent Vacation)

Lauer ist zurück auf Permanent Vacation mit seiner neuen EP „Know You“ und vier Tracks, mit denen er seinen markanten Stil perfektioniert, der eine Mischung aus Disco, Pop und Trance darstellt. Zusätzlich gibt es von „You Know“, bei dem sein alter Kollege Jasnau den Gesang beisteuert, noch die instrumentale Version. Die Tracks bestechen allgemein durch ein nostalgisches und emotionales Flair, das sich perfekt für lange Nächte eignet. Im Gegensatz zu den restlichen Tracks, die etwas melodischer und ruhiger sind, hat „Body Chck“ durch seine kräftigen Drums und der forschen Bassline ein wenig mehr Durchsetzungskraft. 8/10 Lukas...

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Felipe Venegas & Francisco Allendes – LIovizna – 10th Anniversary EP (Cadenza)

Das Original kam bereits 2009 auf Cadenza heraus und bescherte mir damals mehr als eine Gänsehaut, als auf über zehn Minuten verteilt ein episches, triballastiges Beatgerüst zusammen mit fluffigen, bläschenhaften Synthies und ein wunderbarer Vocal aus den Boxen strömten. Um das zehnjährige Release zu feiern kommt der Track in drei zeitgemäßeren Gewändern. Los geht es, wie sollte es anders sein, mit dem Luciano-Remix, der den Track ganz behutsam und nur wenig verändernd in das Jahr 2019 hebt und mir damit wieder Gänsehaut beschert. Das ist zu krass. Felipe Venegas & Francisco Allendes bringen in ihrem Rework das Beatgerüst sehr...

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Jon Hester – Momentum EP (Rekids Special Projects)

Der Mann aus Minneapolis, mittlerweile beheimatet in Berlin, spielt auf der 18. Rekids-Spezialausgabe groß auf. Er zieht dabei die alten Technotrümpfe aus den 90ern raus, einzuordnen irgendwo zwischen Underground Resistance und Nitzer Ebb. Elektrische Synthiepattern kommunizieren mit dem soliden und ultradicken Drumfundament. Da ist Abfahrt angesagt. Raffinierter kommt „Beatwave“ auf Grund des Vocalsamplings, das perfekt als groovende Einheit eingesetzt wird. Perkussive Power und schnappende HiHats pushen „Zoned“, ebenso wie die Congas und Tribal-Perkussions von „Part 4“. Wer’s hart mag, kommt an dieser Stelle voll auf seine Kosten. 8/10...

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Ellen Allien – La Musica Es Dios (UFO Inc.)

Ellen veröffentlichte im November die dritte Nummer auf dem noch frischen Label UFO Inc. Mit Ecken und Kanten soll es auch auf den drei folgenden Tracks zugehen, dass hatte sich UFO ja auf die Fahnen geschrieben: „focusing on raw aesthetics”. A1 mit „La Musica Es Dios” macht auf jeden Fall Spaß und offenbart sich als Peaktime-Bombe, wie geschaffen für die Sets der Berlinerin. B1 gibt sich zunächst toolig, steigert im weiteren Verlauf das Energielevel jedoch deutlich und entwickelt sich ebenfalls zu einem Banger! Abschließend folgt ein alternativer Mix zu „La Musica Es Dios”, der doch deutlich entspannter daherkommt und...

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Shlomi Aber – Zohar (Redimension)

Be-As-One-Head Shlomi Aber veröffentlichte erst kürzlich auf Joseph Capriatis Redimension. Geschaffen für die Mainstage, startet der Titeltrack “Zohar“. Der Synth steht hier im Fokus und hellt die sonst recht düstere und druckvolle Nummer auf. “Tora“ bleibt vom Klangbild eher etwas im dunkleren Raum, muss sich aber nicht verstecken. Fast schon energisch wütet der Beat über den Floor. “Woodhill Grove“ nimmt etwas Geschwindigkeit heraus, sägt aber durch die Lead schön am Nervenkostüm. Am Ende gibt es mit “Going Distance“ meinen persönlichen Favoriten. Ein grooviger Beat schiebt sich elegant von Anfang bis Ende. Der Shaker im Swing untermauert den Groove grandios...

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Detroit Swindle – The Life Behind Things EP (Heist)

Eine der besten Scheiben des Jahres kommt zum Schluss auf Heist. Ultraperformanter Club House mit sattem Bass erfährt das Titelstück, das sich nach und nach entwickelt und seinen Höhepunkt mit den Chordloops erfährt – Burner! Noch schärfer der Lorenz-Rhode-Input auf „Music For The Clubs“ und megaeingängigen Keys – das Ding rangiert definitiv in der House-Top-10 in 2019! Wer erinnert sich an Faze Action auf Juno Mitte der 90er? So klingen die housigen Perkussions des LSoul8-Remixes in Kombi mit Hammonds – absoluter Smasher! Besser? Never! 10/10...

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Rey&Kjavik – Time (Mobilee Records)

Mit seinem Faible für mystische und spirituelle Klänge konnte sich Rey&Kjavik in der Vergangenheit einen Namen machen. Nach seinem Debüt „Anela“ auf Mobilee Records folgt nun das zweite Release „Time“, das wieder durch seinen einzigartigen Stil überzeugen kann. Die beiden Tracks ergeben zusammen ein flüssiges Gesamtbild und stechen besonders durch eine weiche und angenehme Klangästhetik hervor, die durch eine perfekte Symbiose aus organischen und künstlichen Klängen erzeugt wird. Während beim Titeltrack besonders der psychedelische Vocoder hervorzuheben ist, besticht „Yourself“ durch einen orientalischen Touch. 10/10 Lukas...

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Alland Byallo – Rule Of Thirds (Full Bleed)

Der Wahlberliner Alland Byallo ist nach eine längeren Pause wieder mit einer neuen EP am Start und veröffentlicht die auf seinem frisch gegründeten Label Full Bleed. Aus einem verrücktem Synthesizer-Soundscape erhebt sich beim Opener „Stegosaurus“ eine Bassline mit maximalem Groove, um dann mit organischen Drumsounds eine tanzbare Symbiose einzugehen. Auf diesem Release dreht sich alles um atmosphärische, subtile und jazzige Sounds, die von wirklich wunderbaren Drums untermalt werden. Die drei Tracks sorgen für garantiertes Kopfnicken und werden mit ihrer Mischung aus Organik und Sounddesign super ankommen bei der Crowd. Gerade der Opener ist darüber hinaus quasi das perfekte Intro...

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