Bootshaus Insights mit Antipolar

Vorwort: Wenn ich an die Zeit vor jeglichem Kontakt mit dem Bootshaus zurückdenke, habe ich damals nur sehr oberflächliche Berührungen mit der elektronischen Musik gehabt. Das Bootshaus und sein gesamtes Umfeld waren sozusagen die Grundschule meiner DJ-Laufbahn. Dort wurde mein Weg im Wesentlichen mitbegründet. Durch Learning by doing habe ich dort während meiner ersten DJ-Gigs auflegen gelernt und BLCKBX, Main Floor und vor allem die Dreherei mit meinen, anfänglich sicherlich nicht immer fehlerfreien Sets beschallen dürfen. Ich möchte euch ein paar der Tracks vorstellen, die mich besonders geprägt haben, die ich sehr häufig gespielt habe und teilweise bis heute...

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Bootshaus Insights mit Marco Franica

Vorwort: Dieses Jahr feiere ich mein zehnjähriges Bootshaus-Jubiläum und habe mir daher gedacht, einen Rückblick auf ein paar Tracks zu geben, die schon damals zu den „Essentials“ einer guten Nacht und Afterhour gehörten. Tatsächlich bin ich beim Durchstöbern meiner Musiksammlung auf weitaus mehr gestoßen, aber die Folgenden sind einfach unausweichlich: Erol Alkan, Boys Noize – Lemonade [Phantasy Sound]: Ich bin kein Freund von inflationären superlativen Beschreibungen – aber wenn etwas als „Banger“ bezeichnet wird und ich zustimmen muss, ist es „Lemonade“. 2010 auf Alkans Label „Phantasy Sound“ erschienen, zu einer Zeit, als auf den Mainfloors der Clubs und Festivals...

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Falko Niestolik – Big Room Bangers Juni 2021

Phil Fuldner X Louie Austen – Hoping (Ultra Records) Also, Phil Fuldner ist ja nun einer der alten Recken und gefühlt von Anfang an dabei, und er wird einfach nicht müde, sich stetig neu zu erfinden. Hier nun das neueste Werk zusammen mit Louie Austen auf Ultra: Die Platte hat so viele Gesichter, dass sie erstens einfach universell einsetzbar ist, aber sie ist auch im derzeitigen Trend-Chaos eine wahrlich wunderschöne Platte, die unglaublich viel Spaß macht, auf dem Floor bestimmt noch mehr als auf den heimischen Boxen. Louies Stimme und die hoch gespielte Funk-Gitarre stehen sehr im Mittelpunkt und...

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V. A. – Live At Robert Johnson x Riotvan

In Zeiten sozialer Distanzierung haben sich Live At Robert Johnson und das Leipziger Label Riotvan zu einer magischen Sound-Kommission zusammengetan. Gemeinsam haben sie einen dramaturgisch-exzellenten Disco-Elektronika-Mix in Form einer Compilation namens „Live At Robert Johnson herausgebracht, der es in sich hat und klangliche Raffinesse verspricht. Verspielter Elektroniker mit verrückten Wendungen von Italo Disco bis Dark Disco, bis hin zu in 70er Jahre getränkten New Wave Soundvibes. Jede Nummer wird von den so typisch organischen und stark synkopisierten Elektronika-Beats durchgerüttelt. Darüber flattern träumerisch-glitzernde Synthesizer, die ihre Klangmöglichkeiten auszuloten versuchen. Die besonders schöne Cosmic-Disco-Cowork „The Lambs Suffer“ stammt mit ihren englisch-spanischen...

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Ausilio Jó – Alem (Poker Flat Recordings)

Nach VÖs auf Ritter Butzke und Sonderling ist der Live-Act und Producer Ausilio Jó nun bei Poker Flat gelandet mit einem One-Track-Release. „Alem“ läutet die Crunchtime auf dem Dancefloor ein, jetzt geht es zur Sache. Zunächst sehr fragil und verhalten, baut sich nach und hier ein grooviges Rhythmus-Monster auf, das nicht durch schiere Masse und Lautstärke auffällt, sondern sehr deep, atmo- sphärisch und ungeschliffen seine Samples streut und eine knisternde Soundkonstruktion aufbaut. 9/10 Tech Guardiola  ...

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Best of Submithub Juni 2021

SubmitHub wurde Ende 2015 gegründet, um den Prozess, Musik an Kuratoren zu senden, so einfach wie möglich zu gestalten. Submithub bietet allerlei Statistiken und Filter, damit der Einsender sichergehen kann, dass seine Musik in den richtigen Händen landet. Für Kuratoren bedeutet das mehr Musik zu bekommen, die sie auch mögen. Der Prozess funktioniert klasse: mehr als 1,327,000 Songs wurden geteilt bis heute. Jedoch ist der Markt hart und nicht einmal die meist erfolgreichsten Artisten können jeden glücklich machen. Musik ist subjektiv und kein Kurator sieht einen Song genauso, wie ein anderer Kurator. Per se, wird SubmitHub am Besten von...

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DD4 – Till Dawn (Love Bizarre)

DD4s Debüt-EP erscheint auf dem neuen Imprint Love Bizarre, gegründet von den beiden Briten John Becker und Michael Gray, und kommt mit einer musikalisch vielschichtigen Selektion an Stücken daher. „Feel Forgotten“ macht auf der EP auf melancholische Art, mit einer prägnanten Synthie-Melodie den Anfang, die mit ihrem leichten Detune für mich den Track definiert. Die Nummer ruft mit seinen Break-Beat-Drums und reichhaltigen Flächen-Sounds Erinnerungen an die Neunziger hervor. „Miasma“ und „Rave“ sind definitiv die stärksten Tracks, die durch ihren Rave- Charakter bestechen und einfach gnadenlos nach vorne gehen. „Till Dawn“ ist ebenfalls eindeutig Material für den Dancefloor, selbst wenn...

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NTO – Invisible/Paul Kalkbrenner Remix (AllPoints)

  Mit seiner neuen Single „Invisible“ releast der französische Producer NTO eine ganz besondere Nummer, die kurz die bedrückende Pandemie-Realität vergessen lässt. Anthony Faviers, alias NTO, Sound wird oft eine impressionistische Klangfarbe zu geschrieben und filigrane Ausarbeitungen von rhythmischen Strukturen. Faszinierend sind die watteweichen Beat-Betten, die NTO kreiert und darüber das sinnliche Piano-Hauptthema gleiten lässt. Hinzu kommen elegante Pianoläufe, die von dreamy Layern umhüllt werden. Als Remixer darf Paul Kalkbrenner diesen Single-Diamanten in seinem so typischen Soundstil noch einmal neu polieren. Kalkbrenners Neuversion unternimmt eine Steigerung der Dynamik und arbeitet das repetierende Muster noch deutlicher heraus. Darüber setzt er...

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Ellen Allien – AurAA Rmxs 1 (BPitch Control)

Rund ein halbes Jahr nach dem Release ihres letzten Albums präsentiert uns Ellen Allien eine erste Rutsche an Remixen zu „AurAA“. Wie schon bei den Remixen für ihr vorangegangenes Album setzt sie wieder auf aufstrebende Talente: Hadone, Keith Carnal, Matrixxman und Lady Starlight sind auf der ersten Runde finden. Hadones Stück ist epischer Techno mit Trance-Elementen und hier klar das Peaktime-tauglichste Stück. Keith Carnal und Matrixxman setzen eher auf deepe Sounds für die frühen oder späten Stunden und Lady Starlights Version von „Hello Planet Earth“ ist ein perfektes Beispiel für modularen Techno. Wahnsinnsscheibe mit Hits für jede Spielzeit. 10/10...

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Platte des Monats: Gregor Tresher & Petar Dundov – Ghostmachine / Palladium (Break New Soil 17)

Seine Karriere startete der 1976 geborene Gregor Tresher bereits in den 1990er-Jahren. Der internationale Durchbruch gelang dem DJ, Live-Act und Produzenten dann im Jahr 2005 mit den beiden Titeln „Still“ und „Neon“. Aber erst das heute legendäre „A Thousand Nights“, das Tresher 2008 veröffentlichte, katapultierte Tresher in die Sphären der gefragtesten Künstler seines Genres und avancierte bei Beatport zum meistverkauften Techno-Track des Jahres. Hier jetzt das neueste Release von Gregor Tresher auf seinem eigenen Imprint Break New Soil.     Gregor Tresher & Petar Dundov Ghostmachine / Palladium (Break New Soil 17) Bevor jetzt jemand aufschreit mit dem Vermerk, diese...

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Best of Submithub März 2021

SubmitHub wurde Ende 2015 gegründet, um den Prozess, Musik an Kuratoren zu senden, so einfach wie möglich zu gestalten. Submithub bietet viele Statistiken und Filter, damit der Einsender sichergehen kann, dass seine Musik in den richtigen Händen landet. Für Kuratoren bedeutet das mehr Musik zu bekommen, die sie auch mögen. Der Prozess funktioniert klasse: mehr als 1,327,000 Songs wurden geteilt bis heute. Jedoch ist der Markt hart und nicht einmal die meist erfolgreichsten Artisten können jeden glücklich machen. Musik ist subjektiv und kein Kurator sieht einen Song genauso, wie ein anderer Kurator. Per se, wird SubmitHub am Besten von...

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Best of Submithub Januar 2021

SubmitHub wurde Ende 2015 gegründet, um den Prozess, Musik an Kuratoren zu senden, so einfach wie möglich zu gestalten. Submithub bietet allerlei Statistiken und Filter, damit der Einsender sichergehen kann, dass seine Musik in den richtigen Händen landet. Für Kuratoren bedeutet das mehr Musik zu bekommen, die sie auch mögen. Der Prozess funktioniert klasse: mehr als 1,327,000 Songs wurden geteilt bis heute. Jedoch ist der Markt hart und nicht einmal die meist erfolgreichsten Artisten können jeden glücklich machen. Musik ist subjektiv und kein Kurator sieht einen Song genauso, wie ein anderer Kurator. Per se, wird SubmitHub am Besten von...

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