Drumcomplex – Craving (Terminal M)

Drumcomplex und Terminal M, das passt. Mit seiner starken 4-Track-EP geht Drumcomplex in die Vollen und zeigt seine große Spannbreite an technoiden Sounds. „Craving“ ist dabei die eher melodische Variante eines Technotracks, der immer und zu jeder Zeit geht. „Joy“ geht von Beginn an stark nach vorn, treibt, fesselt und bewegt die Beine. Die Hi-Hats in Kombination mit dem sehr knappen Vocal sowie die Synthie-Elemente geben dem Track den letzten Schliff und machen ihn, wie der Name schon sagt, zu einer echten Freude. „This is“ zeigt Drumcomplex in Reinkultur: hypnotischer Techno mit euphorisierenden Breaks und einer Kick, die das...

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Oxia – Second Mood EP (Diversions)

Diversions-Labelboss Oxia droppt gleich zum Anfang des neuen Jahres seine neue, zweiteilige EP als Nachfolger zu der 2018 erschienenen und viel gefeierten EP „Reset To Zero“. Der erste Track „Modulations“ ist ein hypnotisierender Techno-Kracher, der durch Oxias einzigartiges Arrangement mit der Zeit gekonnt an Fahrt aufnimmt. Die tiefe Bassline sowie die hypnotisierenden Arps ziehen einen von Anfang an in den Bann. Gepaart mit organischen Drum-Sounds sowie klassischen Stabs zieht dieser Track einem auf der Tanzfläche die Schuhe aus. Auch bei „Second Change“, dem zweiten Teil der EP, ist Oxias Handschrift wieder deutlich zu erkennen. Dieser sechsminütige Tech-House-Track besticht durch...

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Martin Buttrich – Northeast/Southwest (Planet E)

  Der in Barcelona lebende Buttrich mit einer weiteren EP – nach einer längeren Pause – auf Carl Craig Label Planet E. „Northeast legt sehr druckvoll los, die Stabs marschieren, ein melodischer Bass gesellt sich dazu, ein perfektes Zusammenspiel. Dufte Reisebegleitung gibt es noch von aufgeregten Snares und Hats – verspult-aufregendes Vergnügen! „Southwest“ hält sich da anfangs mehr zurück, startet minimal aufgeregt, bevor es nach und nach in den Performance-Modus übergleitet mit seinem bouncenden Groove, der die Basis bit für eine schmackhafte Bassline und einer sich erhebenden und verzückend-hypnotischen Melodie. Knallharte Dancefloor-Waffen! 10/10 Dieter Horny...

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Dirty Doering – Cape Town (Mukke)

Dirty Doering bringt eine EP mit drei Tracks heraus, deren musikalische Ideen sich auf einer Reise in Kapstadt entwickelt haben. So wurden alle Tracks mit südafrikanischen Namen betitelt. Absolut neu sind die drei Nummern nicht, verrät Dirty Doering, da sie 2017 bereits auf der „I don’t think so“-Compilation von Katermukke drauf waren, dort allerdings etwas untergingen. Da viele nach den Tracks und ihrem Release fragten, entschied sich Dirty Doering die Tracks nochmal in einer EP auf dem Schwesterlabel Mukke zu releasen. Die Tracks kommen mit einem sommerlichen Vibe daher und sind melodischer gehalten. So sind „Befok“ (was so viel wie...

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Eva Be – BElight (Poker Flat Wax)

Schon seit den 90ern mischt Eva Be gehörig den Berliner Underground auf, aktiv war sie vor allem im Sonor-Kollektiv-Umfeld mit den damaligen Protagonisten Dixon, Âme oder Jazzanova. Release-technisch war es (solo) in letzter Zeit etwas ruhiger, nun endlich gibt es neues Material – ihr Poker-Flat-Debüt –, mit dem sie drei prächtige House-Tracks präsentiert. „Delight“ ist gespickt mit Chicago-Zitaten, kommt aber sehr fresh rüber. Feine Percussions, gut eingesetzte Vokal-Elemente, entspannte Atmosphäre und ein Hauch von Eleganz. „Breathe“ kickt hingegen forscher und intensiver, verspult sich in Tech-Fragmenten und treibt sich über den Dancefloor. Schließlich „Pills“, das sich deep und dicht durch...

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Review & Verlosung: V. A. – Muna Musik 009 (Muna)

Die Katalognummer 009 des Labels der gleichnamigen Clubinstitution in Bad Klosterlausnitz bringt vier Tracks von Freunden des Hauses. Den Anfang macht Anja Schneider mit „Enclosure“, das sehr geschmeidig, deep und melodiös über den Dancefloor gleitet mit gut akzentuierten Flute- und Clap-Elementen. Weiter geht es mit dem Frankfurter Durchstarter Alexander Aurel, der hier mit „Johnnys Voice“ einen ansprechenden Tech-Roller hinlegt, der sich schnell hochschaukelt eine intensive Spannung halten kann. Wareika präsentieren mit „Propaganda“ ihren gewohnt-schmackhaften organischen House-Sound, der hier voller Schnörkel und Breaks freaky herumtanzt und dezent Druck ausübt. Schließlich kommt noch der Nürnberger Micha Klang, der sein „Espeka“ knackig...

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Marco Resmann – Other Days (Poker Flat Recordings)

Der Berliner Marco Resmann haut eine neue EP auf den Markt, welche direkt mit dem Titeltrack „Other Days“ startet und starken Tech-House präsentiert. Das Zusammenspiel zwischen der groovigen Bassline, dem treibende Rhythmus, den sehr gelungenen Synthiepassagen und Vocals machen ihn zu einem starken Opener oder Transitiontrack, der das Feuer keineswegs erlöschen lässt. „Repro“ kommt mit einer weitaus dreckigeren Bassline daher und schafft es mit seiner hypnotischen Melodie das Euphorielevel hoch zu halten. Tech-House- und Acidelemente paaren sich zu einem sehr stabilen Track. „Searching“ rundet die EP ab und zeigt nochmal deutlich, dass Resmann weiß, was er da tut. Deepe...

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Luigi Madonna – Enfant Terrible (Second State)

Das Berliner Label Second State präsentiert die neuesten Geschütze des Italieners Luigi Madonna. Zwei Originale vom Mann aus Neapel und zwei Remixe von Pan-Pot selbst sind im Lieferumfang enthalten. Titeltrack „Enfant Terrible“ präsentiert sich funktional und groovig, lädt mit Synthline durch und sichert mit repetitivem Vocal. Die Labelheads upgraden die Nummer im Energielevel und sorgen für maximale Ausbeute auf dem Floor. Großartiges Teil! Das zweite Original, „Chaudefontaine“, übt sich in hypnotischem Dauerfeuer. Der Einsatz von Säure kommt hier nicht zu kurz. Der Remix dazu begibt sich hingegen auf nächtliche Mission, taucht mit entsprechendem Gerät alles in grünes Licht und...

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Niko Schwind – Prima Lux (Stil vor Talent)

Nach dem gemeinsamem Album mit Oliver Koletzki im letzten Jahr nun endlich wieder auf Solopfaden und mit neuer EP auf seinem Stammlabel Stil vor Talent. Und los geht es direkt mit dem Titeltrack „Prima Lux“, der hier ein feines Zusammenspiel von einer düsteren Bassline mit den strahlend-luftigen Pads an den Tag legt. Ein Track zwischen Himmel und Erde, schwerelos und smart. Weiter geht es mit „Ante Lucem“ strahlt eine ähnliche Aura aus, holt aber aus zum dynamischen Aufmarsch und lässt die Synths tanzen. „Luna Crescit“ ist eine Kollaboration mit Lil Magdalene. Ihre klare Stimme – unterstützt durch weitere Vocal-Samples...

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Kaiserdisco – Hallodri EP (KD Raw)

Die erste Kaiserdisco-EP des Jahres steht ganzen im Zeichen von deutschen Begriffen, die man immer weniger im normalen Sprachgebrauch findet. Neben Hallodri sind das hier noch Fummeltrine und Banause. „Fummeltrine“ rollt den Beat durch Technogehölz, energiegeladen und voller hüpfender Soundfragemente. Dazu ne dufte Hihat und ordentliche Claps. „Banause“ hingegen Pakt hier die Peitsche aus, hypnotisiert sich, dringt in deine Synapsen, hält dich fest im Griff in der tiefsten Nacht. Zwei sehr ordentliche Peaktime-Kracher. 9/10 Tech...

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Adam Beyer – Teach Me/Amelie Lens Remixes (Drumcode)

Wenn Adam Beyer und Amelie Lens sich zusammenschließen, ist das Resultat aller Voraussicht nach ein hartes Technobrett. Teach me, bestehend aus einem Main sowie einem Acid Mix von Amelie Lens, liefert die klassischen Elemente eines gelungenen Drumcode-Releases. Amelie hat das, von starken Detroit-Einflüssen gekennzeichnete Release aus dem Jahr 2014, neu interpretiert und um eine treibende Bassline sowie abgeänderte, griffige Vocals erweitert. Dass dabei der Zug nach vorn jederzeit spürbar ist und sich der Main Mix auf den Techno-Dancefloors dieser Welt zur Waffe entwickeln wird, ist selbstredend. Mit ihrem Acid Mix betritt Madame Lens einen anderen Pfad, welcher sich irgendwo...

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Airod – Voltage EP (Lenske)

Airods erstes Release auf dem Label von Amelie Lens startet mit „Acid Effect“. Der Track macht seinem Namen alle Ehre: Acid-Synth und druckvolle Bassline. Ein absolut gelungenes Techno-Brett. „Every Night“ treibt, durch deepe Vocals gepaart mit düsterer Synth-Melodie, druckvoll durch die Nacht. Bei „Voltage“ steht die bouncige Kick-Bassline-Combo im Vordergrund. Packend gestaltet! „Frozen Throne“ erinnert sehr an Airods Ursprünge auf dem Pariser Label Molekül. Airod produziert auf gewohnt hohem Level mit viel Druck und knackigen Acid-Sounds. Acid-Techno-Liebhaber kommen bei dieser starken EP definitiv auf ihre Kosten. 10/10 Punkte...

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