DD4 – Till Dawn (Love Bizarre)

DD4s Debüt-EP erscheint auf dem neuen Imprint Love Bizarre, gegründet von den beiden Briten John Becker und Michael Gray, und kommt mit einer musikalisch vielschichtigen Selektion an Stücken daher. „Feel Forgotten“ macht auf der EP auf melancholische Art, mit einer prägnanten Synthie-Melodie den Anfang, die mit ihrem leichten Detune für mich den Track definiert. Die Nummer ruft mit seinen Break-Beat-Drums und reichhaltigen Flächen-Sounds Erinnerungen an die Neunziger hervor. „Miasma“ und „Rave“ sind definitiv die stärksten Tracks, die durch ihren Rave- Charakter bestechen und einfach gnadenlos nach vorne gehen. „Till Dawn“ ist ebenfalls eindeutig Material für den Dancefloor, selbst wenn...

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NTO – Invisible/Paul Kalkbrenner Remix (AllPoints)

  Mit seiner neuen Single „Invisible“ releast der französische Producer NTO eine ganz besondere Nummer, die kurz die bedrückende Pandemie-Realität vergessen lässt. Anthony Faviers, alias NTO, Sound wird oft eine impressionistische Klangfarbe zu geschrieben und filigrane Ausarbeitungen von rhythmischen Strukturen. Faszinierend sind die watteweichen Beat-Betten, die NTO kreiert und darüber das sinnliche Piano-Hauptthema gleiten lässt. Hinzu kommen elegante Pianoläufe, die von dreamy Layern umhüllt werden. Als Remixer darf Paul Kalkbrenner diesen Single-Diamanten in seinem so typischen Soundstil noch einmal neu polieren. Kalkbrenners Neuversion unternimmt eine Steigerung der Dynamik und arbeitet das repetierende Muster noch deutlicher heraus. Darüber setzt er...

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Ellen Allien – AurAA Rmxs 1 (BPitch Control)

Rund ein halbes Jahr nach dem Release ihres letzten Albums präsentiert uns Ellen Allien eine erste Rutsche an Remixen zu „AurAA“. Wie schon bei den Remixen für ihr vorangegangenes Album setzt sie wieder auf aufstrebende Talente: Hadone, Keith Carnal, Matrixxman und Lady Starlight sind auf der ersten Runde finden. Hadones Stück ist epischer Techno mit Trance-Elementen und hier klar das Peaktime-tauglichste Stück. Keith Carnal und Matrixxman setzen eher auf deepe Sounds für die frühen oder späten Stunden und Lady Starlights Version von „Hello Planet Earth“ ist ein perfektes Beispiel für modularen Techno. Wahnsinnsscheibe mit Hits für jede Spielzeit. 10/10...

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Platte des Monats: Gregor Tresher & Petar Dundov – Ghostmachine / Palladium (Break New Soil 17)

Seine Karriere startete der 1976 geborene Gregor Tresher bereits in den 1990er-Jahren. Der internationale Durchbruch gelang dem DJ, Live-Act und Produzenten dann im Jahr 2005 mit den beiden Titeln „Still“ und „Neon“. Aber erst das heute legendäre „A Thousand Nights“, das Tresher 2008 veröffentlichte, katapultierte Tresher in die Sphären der gefragtesten Künstler seines Genres und avancierte bei Beatport zum meistverkauften Techno-Track des Jahres. Hier jetzt das neueste Release von Gregor Tresher auf seinem eigenen Imprint Break New Soil.     Gregor Tresher & Petar Dundov Ghostmachine / Palladium (Break New Soil 17) Bevor jetzt jemand aufschreit mit dem Vermerk, diese...

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Best of Submithub März 2021

SubmitHub wurde Ende 2015 gegründet, um den Prozess, Musik an Kuratoren zu senden, so einfach wie möglich zu gestalten. Submithub bietet viele Statistiken und Filter, damit der Einsender sichergehen kann, dass seine Musik in den richtigen Händen landet. Für Kuratoren bedeutet das mehr Musik zu bekommen, die sie auch mögen. Der Prozess funktioniert klasse: mehr als 1,327,000 Songs wurden geteilt bis heute. Jedoch ist der Markt hart und nicht einmal die meist erfolgreichsten Artisten können jeden glücklich machen. Musik ist subjektiv und kein Kurator sieht einen Song genauso, wie ein anderer Kurator. Per se, wird SubmitHub am Besten von...

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Best of Submithub Januar 2021

SubmitHub wurde Ende 2015 gegründet, um den Prozess, Musik an Kuratoren zu senden, so einfach wie möglich zu gestalten. Submithub bietet allerlei Statistiken und Filter, damit der Einsender sichergehen kann, dass seine Musik in den richtigen Händen landet. Für Kuratoren bedeutet das mehr Musik zu bekommen, die sie auch mögen. Der Prozess funktioniert klasse: mehr als 1,327,000 Songs wurden geteilt bis heute. Jedoch ist der Markt hart und nicht einmal die meist erfolgreichsten Artisten können jeden glücklich machen. Musik ist subjektiv und kein Kurator sieht einen Song genauso, wie ein anderer Kurator. Per se, wird SubmitHub am Besten von...

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Bootshaus Insights Januar 2021 – mit Autodrive

Hey, Leute! Mein Name ist Jonas, besser bekannt als Autodrive und ich stelle euch fünf meiner Lieblingssongs vor. Sadhu & Code:Pandorum – Long Live The king Wenn man mich kennt, hätte man es sich denken können. Long Live The King, Labelchef Code:Pandorum von dem Label, wo auch ich unter Vertrag bin (Crowsnest), zusammen mit dem „Machine Gun“-Sound-König Sadhu! Epische Melodie im Intro, Heavyweight-Triolen im Drop, die dir einfach die Schuhe ausziehen. Dieser Song triggert etwas ganz tief in meinem Inneren, so dass jede meiner Zellen eskaliert. Trampa – Real Shit Es ist 2015, Dubstep war mir noch relativ neu...

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Andhim – Never Let You Go (Superfriends Records)

Gegen die negativen Energien sträubt sich DJ-Duo Andhim und feuert dagegen mit einem happy positive Melodic-Techno- Release, welches auch einen Touch von Deep House ver- passt bekommt. In „Never Let You Go“ kombinieren die zwei elegische Piano-Arpeggien, voluminöse Gesangspassagen, schwingende 808-Beatkons- tellationen, sowie kosmische Synthesizer. Ihrem lebendig- verspielten Soundstil bleiben die beiden auch in schwierigen Zeiten wie diesen treu. Ohne Frage gelingt es ihnen all ihre Positivität in einen kraftvollen Sound zu verpacken, der von Leichtigkeit durch die schwel- gerischen Synthmotive und quirligen Beats au euchtet. Wie immer dropen Andhim ein Release, vollgepumpt mit Glückseligkeitssound, der für Sonnenschein-Open-Air-Mo- mente,...

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Bootshaus Insights Dezember 2020 – mit Makla

  Bei der Menge an Musik, die wir täglich hören bzw. produzieren, zeigt sich auch eine Vielfalt an Moods bzw. Gefühlszuständen, die sich beim Hören der unterschiedlichen Produktionen einstellen. Selbst bei uns ist es öfter so, dass sich die Musikrichtungen bei den verschiedenen Produktionen abwechseln, dabei aber der bestimmte Gefühlszustand, den man zu übermitteln versucht, gleichbleibend ist. So stellen wir euch im Folgenden ein paar Tracks vor, die zu verschiedenen Stimmung passen – mit dabei sind auch neue Tracks, die wir zuletzt auf Labels wie Night Bass, Baron Family, Spinnin Records oder Mad Decent veröffentlichen konnten. Und wir krönen...

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Max von Sternberg – Forgiveness EP (Musica Autonomica)

  Die „Forgiveness EP“ ist das Debüt von Max von Sternberg, der uns damit vier Tracks präsentiert. Den Anfang macht der Titeltrack „Forgiveness“, der mit seiner markanten Bassline, seiner Deepness, und den Vocal-Einsätzen sehr elegant-melodiös und druckvoll auf dem Dancefloor marschiert. Dazu gibt es dann noch für dunklere Abfahren die Dub-Version ohne Vocals. „Falling Star“ kommt ähnlich energetisch daher, geht aber mit seinen Vocals, Claps und seiner Atmosphäre mehr in eine hypnotische Richtung. Das Finale bildet „New Day“, das hier am Ende etwas Melancholie, verspulte Synth-Elemente und epische Tiefe mitbringt und dadurch auch ein guter Begleiter außerhalb des Dancefloors...

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Bootshaus Insights November 2020 – mit BRANDON

  Ich bin BRANDON und habe die Ehre, euch meine Lieblingslieder vorzustellen. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein großer G-House-Fan bin und diesen Stil seit mehr als fünf Jahren in meinen Live-Sets spiele. Dabei gibt es Tracks, die zeitlos sind und irgendwie immer gut passen. Stellt euch vor, dass der Mainfloor eines großen Clubs oder Festivals gefüllt ist und die folgenden Tracks gespielt werden! Um dem Ganzen etwas Struktur zu verleihen, habe ich die Tracks nach Erscheinungsjahr geordnet. Wir beginnen 2016 – let’s go!   2016: Chris Lorenzo – Come Down „Be Water My Friend!“ Dieses legendäre Vocal-Sample...

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Rafa Barrios – Baila Loco (Moon Harbour)

Der spanische Producer Rafa Bartios ist schon bei vielen Labels untergekommen, wie z. B. auf Repopulate Mars, KD Raw, Suara, Nervous, Defected und hat letztens auch sein eigenes Imprint Bandidos gegründet. Seine neue EP erscheint auf dem Leipziger Label Moon Harbour, hier liefert Barrios zwei muntere House-Tracks ab. „Baila Loco“ kommt mit einer großen Portion Tech daher, über die sich kraftvolle und funky Vocals legen. Sehr schnittig, spannend und emotional aufgeladen. „Forze“ pumpt sich auf mit der treibenden und kühlen HiHat, einer zähen Bassline und hypnotisierenden Vocal-Elementen. Knackig, freaky und wonky. Zwei sehr dufte Tracks für ordentlichen Dancefloor-Alarm 10/10...

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