Wir verlosen Vinyl: Matador – Cyclone Series Vol. 1 (White Label)

Matadors lang erwartete „Cyclone Series“ ist da – und nur auf Vinyl erhältlich. Die drei Tracks „Come With Me“, „Connected“ und „Fidgit“ haben alle eine unglaubliche Power und lehnen sich stilistisch an früheren Techno an. Über typische 909-Drums fliegen sägende Acid-Lines, inklusive lebendiger Filterfahrten. Zusammen mit mächtigen Risern und dem ausgezeichneten Arrangement ergeben sich spannungsgeladene Build-ups und Drops. Dazu kommen verzerrte Chords und wiederhallende Vocals, die mit tollen Hallräumen und trippigen Delays versehen wurden. Insgesamt ein kompromissloses Meisterwerk. 10/10 Lukas Bulla     VERLOSUNGWir verlosen drei von Matador handsignierte Exemplare! Schickt uns eine E-Mail an win@fazemag.de, Betreff „Matador“. Einsendeschluss...

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Martyn – Odds Against Us (Ostgut Ton)

  Auf seiner neuen EP für Ostgut Ton verarbeitet Martijn Deijkers seine Nahtoderfahrung aus dem letzten Jahr. Er brach mit einem Herzanfall im Studio zusammen. Dieses Ereignis zwang ihn dazu, sich intensiver mit sich selbst auseinanderzusetzen – was sich auch auf seine Produktionsweise auswirken sollte. Auf „Odds Against Us“ sind nun alle Teile seines Schaffens zu einem großen Ganzen zusammengewachsen. Deep und perkussiv werden die Schnittmengen von Techno und Dubstep ausgelotet, was den Titeltrack in einen Peaktime-Hit verwandelt. Sehr interessant ist auch das Stück „B.C. 2“, das Detroit-Deepness mit der Geschwindigkeit und dem Stil von Drum & Bass verbindet....

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Andhim – Buenos EP (Superfriends)

Andhim legen nach. Die beiden Superfriends haben kürzlich erst ihre EP „Duno“ veröffentlicht, da kommt „Buenos“ um die Ecke – eine Hommage an die argentinische Hauptstadt Buenos Aires. Der Titeltrack führt uns durch eine dynamisch-gelayerte und sehr lässige Percussion- Odyssee, feinstes Geklöppel, dass uns in die Anden ötet und klingelt. „Aires“ startet mit dem gleichen Pattern, flirtet dann aber mit Latin-Pianos und massiveren Percussions. Schließlich noch der „Last Song“, der sich wieder auf die Reise macht und und rund um den Globus die Dancefloors erbeben lässt. Pumpend, hymnisch, episch – der Nachthimmel erstrahlt, bis zum letzten Song. 9/10 Grobi...

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Berkson & What Keep On feat. Robert Owens/Tim Engelhardt Remixes (Poker Flat)

Glückwunsch! Poker Flat Recordings feiert seinen 20. Geburtstag. Gegründet wurde das Imprint von Steve Bug und gehört längst zu den wichtigsten Labels der elektronischen Musik-Szene. Zum Jubiläum gibt es neben zahlreichen Geburtstagspartys auch eine Remixserie. Hier werden Klassiker aus dem umfangreichen Backkatalog – über 300 Releases – neu interpretiert und den Anfang macht Tim Engelhardt, der 2017 auf Poker Flat sein Debütalbum veröffentlichte. Hier liefert er zwei Versionen von „Keep On”, einem Track von Dan Berkson und James What, mit Vocals von Robert Owens. Remix A brennt langsam aber heiß, Broken Beats springen aufgeregt herum, die Synths flimmern, die...

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Sascha Dive – Jet Black (Rotary Cocktail)

Sascha Dive kommt hier mit vier smoothen, deepen Housetracks auf Rotary Cocktail. Der Titeltrack „Jet Black“ begeistert mit der durchdringenden und intimen Stimme von Robert Owens, die uns zusammen mit dem hypnotischen Beat immer weiter antreibt. „Going Deeper“ trifft genau die Definition von Deep House, die das Genre einst ausmachte: ultratiefe Bassline, atmosphärische Flächen, coole Synth-Chords und groovige Percussions. „Undergound Is My Home“ ist ein verspielter, treibender Track, der sich perfekt für ausgiebige Afterhour-Sessions eignet, während „Dark Matters“ etwas mehr die dunkleren Gefilde von Deep House erkundet und mit brodelnden Wobble-Bässen, dystopischen Texturen und verhallten Vocalcuts daherkommt. 9/10 Basti...

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Andhim – Duno EP (Superfriends)

2010 gründeten die beiden Kölner Simon Haehnel und Tobias Müller Andhim und legten damit den Grundstein für ihren einzigartigen Sound, den sie über die Jahre perfektioniert haben. Auch ihre neue „Duno EP” überzeugt durch guten House. Alle drei Tracks verbreiten gute Laune und ergänzen sich sehr gut. Den Anfang macht der Titeltrack mit rasselnder Percussion, pulsierenden Arps und einer herausragenden Lead mit Ohrwurm-Potential. Die beiden anderen Tracks, „Dira” und „Windows 85“, fahren dagegen mit groovigen Breakbeats auf, werden durch eine himmlische und verträumte Hintergrund- Atmosphäre aus Flöten, Pads und Chor ergänzt oder legen den Fokus auf gestutterten Vocals sowie...

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DJ DAG & Matthew Kramer – Fake (Bonzai Progressive)

„Being president is great. You can grab ´em by the pussy.“ Von diesem Trump´schen Zitatauszug mag der Weg nicht sehr weit sein bis zum Ausdruck „Fake“. Das hat sich auch DJ DAG gedacht und zusammen mit seinem langjährigen Produzenten-Partner Matthew Kramer ein Release auf den Markt gebracht, das sich hintergründlich mit dem Thema „Fake“ beschäftigt. Egal ob es politische Machthaber sind, zu denen dieser Stempel passt – oder DJs, die mit vorprogrammierten Sets „auflegen“ – oder Fake-Meldungen seitens der Presse, nur um Klicks zu generieren und / oder Aufmerksamkeit zu erzeugen. Da wir vom FAZE Magazin für euch natürlich...

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Hans Nieswandt feat. Eric D. Clark – The Protest Disco EP (Footjob)

Hans Nieswandt und Eric D. Clark sind seit vielen Jahren Weggefährten, haben in irgendeiner Form schon unzählige Songs zusammen veröffentlicht – vor allem unter dem Namen Whirlpool Productions zusammen mit Justus Köhncke. Zurück in die Gegenwart, denn die beiden Spezis haben sich wieder zusammengefunden, um die wunderbare „Protest Disco EP“ zu veröffentlichen – auch als Statement in diesen Zeiten. So heißt ein Track „No More Hatin’ & Trashin’“. Disco-Aura funkelt hier allgegenwärtig über dem Sound, der geprägt wird von pumpenden House-Beats, den lässigen Vocals von Clark und einer dezenten Rave-Attacke. Harmonisch gut abgestimmt, druckvoll, aber dennoch sehr geschmeidig. Protestieren...

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DJ Hotel – Sleepless EP (Permanent Vacation)

Ferien für immer – DJ Hotel bucht einen Raum in deinem Herzen und versorgt es mit fünf deepen House-Perlen. „Sleepless“ macht sich auf den Weg und feiert tribalesque die Nacht durch, „Sadness“ wabert plockernd und melancholisch durch Synthieflächen, während „Count On You“ zurück in die Spur kommt und im Gaga-Galopp davonbraust. Dann kommt der „Nebel“, der dezent und unstetig wabert, bevor dann der „Morning“ kommt und uns noch einmal an die Hand nimmt nach so einer langen Nacht. 8/10 Grobi...

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Adam Beyer, Layton Giordani & Green Velvet – Space Date Remixes (Drumcode)

Eine Verabredung mit den unendlichen Weiten des Alls haben Adam Beyer, Layton Giordani und Green Velvet, welche sich Pleasurekraft und John Monoman als Co-Piloten an Bord geholt haben, um „Space Date“ einer Generalüberholung zu unterziehen. Pleasurekraft remixt dabei gewohnt gekonnt, hat stets den technoiden Zug nach vorn, spielt mit den hypnotisierenden Vocals und macht von Anfang an klar, warum es zu den Größen des Business zählt. Techno zum Wohlfühlen, Tanzen und Träumen gibt es hier satt, ohne dabei jedoch zu weit vom Original abzuweichen. So muss ein Remix sein. John Monkmans Remix, der sein Debüt auf Drumcode gibt, nähert...

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Peter van Hoesen – Kelly Criterion (Center 91 Records)

„Kelly Criterion“ ist das zweite Release auf Peter van Hoesens eigenem Label Center 91. Da das Label sich auf kompromisslosen Techno konzentrieren soll, gibt es diesen hier auch zu hören. Die vier Tracks sind perfekt für ein Peak-Time-Set geeignet, sind dabei aber bei weitem kein Loop- oder Tool-Techno. Stattdessen baut van Hoesen in jedes Stück kleine Texturen ein, die nicht immer beim ersten Hören auffallen, den Stücken aber einen hohen Grad an Lebendigkeit verleihen. Besonders bei „Trim The Facts“ tritt diese Lebendigkeit deutlich hervor. Der Track wandelt sich über seine gesamte Länge mehrmals und wird dabei eigentlich immer besser....

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Citizen Kain – Indigo (Suara)

Citizen Kain auf Suara, das klingt nach einer Menge Spaß und Muskelkater von einer durchtanzten Nacht! Denn mit dieser 4-Track EP, bei der auch Nico Bono & Rafael Cerato mitgewirkt haben, lacht das Raverherz und schlägt hüpfend im Takt. „Indigo“ spielt gleich zu Beginn die harmonische, leicht einfühlsame Flöte, macht dabei aber stets Druck und durch die gut eingesetzten Synthieelemente sowie eine treibende Percussion-Sektion auch den Zug nach vorn – der spätestens nach dem Break den Track führt und in sehr tanzbare Gefilde gleiten lässt. „Time Bomb“, ein Trommelgewitter in Jungle-Gefilden – mit Hymnencharakter. Klasse Opener oder auch Peaktime-Track,...

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