V. A. – 20 Years Of Terminal M – Future Part 1 (Terminal M)

Die gute Moni hat nun auch mit ihrem Deutschen Exportschlager bereits 20 Jahre Technomusik verbreitet. Für Techno ist das definitiv eine Hausnummer und deshalb schaffte sie es sogar ins Forbes-Magazine. Congrats. Teenage Mutants & Luca Marchese sind mit „Flashlights“ vertreten, voll überzeugend, alle Neune quasi. Metodi Hristov bietet mit „Butterfly Effect“ einen schön groovigen und ver- träumten Beitrag. Drunken Kong sind mit „Pulse“ eben- falls energiereich unterwegs und überzeugen mit eingän- gigem Groove. Der gute Alex Stein überzeugt mit „Speed Of Lights“. Hier stimmt alles. 10/10 Manuel...

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Kaiserdisco – Red Planet EP (KD Raw)

Das hanseatische Duo mit seinem zweiten Release in diesem Jahr auf dem hauseigenen Label KD Raw. Drei Tracks, die uns daran erinnern, wie schön es auf dem Dancefloor sein kann. „InSight“ baut sich langsam auf, dübelt dir ordentlich Energie ein, treibt den groben Sägeschnitt voran und läutet zum Tanz, bevor das Break durchschüttelt und leichte Nostalgie-Schwingungen auf den Weg schickt. „Spirit“ marschiert hingegen stoisch und knirschend in die Tinnitus-geplagten Ohren – Tanzbefehl! Und schließlich „Perseverance“, das kleine Appetithäppchen am Schluss, mit schwirrenden Synths und hypnotischen Loop-Fragmenten. Tanzt, sonst seid ihr verloren! 9/10 Tech...

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PopHop – First Drive EP (Acker Records)

Die erste PopHop EP erscheint auf Acker Records und beinhaltet drei Tracks, die sowohl für die Heimanlage, als auch für einen gefüllten Dancefloor ihren optimalen Zweck erfüllen. Hier schickt uns der Mecklenburger gleich dreimal auf die Reise, wie es die Tracknamen „Romania“, „Poland“ und „Slovakia“ bereits ankündigen. Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus ethnischen Sounds und die fast draufgängerische Attitüde im Bass- und Rhythmusbereich. Mit von der Partie sind die Trompete von JPattersson im Track „Romania“ und die Gitarrenakkorde von Aeksel in „Poland“, die wunderbar in die Tracks eingearbeitet wurden. Auch der letzte Track „Slovakia“ geht, trotz etwas weniger BPM, nach vorne....

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Victor Ruiz – Freedom EP (Drumcode)

Nach der „Nimbus EP“ kommt Victor Ruiz nun mit der „Freedom EP“ passend zur gegenwärtigen Situation, die uns allen inzwischen ziemlich derbe auf den Zeiger geht. „Freedom“ holt mich als Maintrack leider nicht wirklich ab, etwas zu schräg. Für „Illusions“ gilt das Gleiche. „Senses“ ist schon ein anderes Kaliber, weil der Track anschiebt, groovt und gute Stimmung erzeugt. „Existence“ eignet sich eher fürs Closing, holt mich schließlich ebenfalls ab. Schuster bleib bitte bei Deinen Leisten. Mehr von letzteren Tracks bitte, dann gibt es auch volle Punktzahl. Sorry Victor, sorry Adam, diesmal leider „not my cup of tea time“. 6/10...

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Viktor Talking Machine – Line Remixes EP (Monaberry)

Die beiden Tracks der „Line EP“ von Victor Talking Machine wurden nun von Andhim und Till von Sein geremixt. Sie verleihen beiden Nummern einen warmen und sommerlichen Touch. Der Andhim-Remix zu „Joko“ kommt etwas verträumt, aber trotzdem energetisch daher. Die Vocals des Tracks sind wunderbar in den Remix eingearbeitet – genauso die stellenweise auftauchenden Synthesizer, die Präsenz zeigen, aber nicht zu sehr dominieren. Mit dem „Line“-Remix von Till von Sein erlebt der Zuhörer sprudelnde Groove-Röhren mit frischen, warmen hawaiianischen Vibes, üppigen Percussion, die dem Stück eine besondere Note verleihen. Zwei Remixes, die den Tracks ein wunderbares Outfit verpassen. 10/10...

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Marc DePulse – Memories (Lost On You)

Für seine neue EP „Memories“ hat sich Marc DePulse Sänger John M. als Unterstützung ins Boot geholt und zwei feine Vocal-Tunes abgeliefert – plus Remixe von Rafael Cerato und Citizen Kain. Los geht es mit dem Titeltrack mit akzentuierter Bassline, einer feinen Kick und smarten Melodien. Schöner Aufbau, feiner Break, guter Abgang mit Nachhall. „Tired Of You“ überzeugt ebenfalls mit Melodien, verzückt mit Sci-Fi-Elementen und dicker Bassline. Citizen Kain nimmt sich den Titeltrack vor, drückt ihn in den Underground – darker, technoider. Während Cerato mit seiner Version von „Tired Of You“ in die andere Richtung geht: mehr Freshness, mehr Sommer!...

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Oliver Koletzki und Niko Schwind – Agitation (A Tribe Called Kotori)

Es ist nicht das erste Mal, dass Oliver Koletzki und Niko Schwind Gemeinsames produzieren. Auch nicht untypisch für die beiden ist ihre Affinität zu soundvollem Exotismus. Orientalische Klangschleier hüllen einen in der neuen, vierspurigen EP „Agitation“ ein, versetzen ins Träumen und überzeugen mit ihren kreativen Produktionsspuren. Das fast schon romantische Melodiethema in der Titelgebenden Downtempo-Nummer „Agitation“ spielt mit sich ständig verschiebenden Arpeggios und alles scheint im tranceartigen Flow dahinzuströmen. Die epischen Keyboardmotive greift AFFKT, alias Marc Martinez Nadal, in seinem Rework auf und liefert eine kraftvolle Neuinterpretation. „Satinka“ ist in seiner Klangenergie noch organischer durch die frischen Perkussion-parts, die orientalischen...

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Moonbootica – Get Closer (Moonbootique)

Mit „Get Closer“ wollen Kowe Six und Tobi Tobsen, gerade in einer Zeit, in der wir körperliche Distanz leben, zeigen, dass wir trotzdem menschliche und auch soziale Nähe brauchen. Dazu haben sie sich Nathan Nicholson ins Boot geholt, der für die vokale Untermalung von einem wunderbar harmonischen und melodischen Housetune sorgt. Ein Piano-sample bewegt sich fluffig über sweeten Basslines und neckischen Fx-Synthies, was zusammen wirklich der perfekte Sound für den nahenden Sommer ist. Das Schlusswort zu dieser Rezension hat Moonbootica: „We need to stick together, support on other, get through this with each other ́s help – all from a...

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Robag Wruhme – Speicher 115 (Kompakt Records)

Nach seinem Album im letzten Sommer auf Pampa schob Robag Wruhme im November noch eine EP auf Kompakt Records nach – nur wird weitergeschoben – oh yes, oh yes! Ja, genau, „Yes“ traut sich hier aus den Löchern, marschiert los, sehr deep und sehr hypnotisch. Robag holt uns ab, führt uns die Kathedrale des Tanzsports – momentan leider nur in die virtuelle. Kurz Luft holen im Break und dann spannungsgeladen weiter die Abfahrt beackern. „Calma Calma“ sprudelt los, würde gerne auf einer Festivalbühne gespielt werden und trumpft dann mit einem besonderen Old-School-Spoken-Vocal-Sample auf: „The Realm“ von C’Hantal. Wunderbares Zusammenspiel...

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Bootshaus-Insights Juni 2020 – mit Dave Replay

Bootshaus-Insights Juni 2020 Future & House time with Dave Replay   WEISS & Christian Nielsen – Say It To Me (Original Mix) (Toolroom) Im Jahr 2017 releast und bisher deutlich zu tief unter meinem Radar geflogen: Erst kürzlich fand ich den Track beim Stöbern auf Soundcloud – und seitdem läuft und läuft er in jeder Playlist, jeden Abend im Bootshaus und bei jedem bisher gespielten Live-Set. Für mich ein absoluter Glücksgriff. Er funktioniert sowohl im Club, als auch zu Hause wunderbar. WEISS & Christian Nielsen zeigen mit ihrer Idee, dass Clubmusik nicht immer laut und brachial sein muss. Ganz...

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Dominik Eulberg – Mannigfaltig Remixes Pt. 1 (!K7 Records)

Im Herbst letzten Jahres veröffentlichte Dominik Eulberg sein Album „Mannigfaltig“ nun ist endlich die Zeit für die Remixe gekommen. Aufgeteilt in zwei digitale EPs – die Vinylversionen folgen etwas später. EP 1 startet mit dem italienischen Duo Mind Against, das sich „Goldene Acht“ vorgenommen hat. Düster-technoid marschiert der Track los, weit entfernt vom Ursprung, bevor dann nach und nach das Original Richtung Break auftaucht, wo es mit den Remixparts zu einer eindrucksvollen Einheit verschweißt. Nathan Fake hat „Dreizehenspecht“ bearbeitet, führt den Track aus seinem Ambient-Gewandt in ein mäanderndes und übersprudelndes Geklöppel und Gezirpse mit einer Hauch von Dub-Aura im...

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Coyu – Technostalgia EP (Suara)

Unverkennbar: diese feurigen Beats, das temperamentvolle Sounddesign und die catchy Tunes. Das können nur Produktionen des katalanischen DJ und Produzenten Coyus, alias Ivan Ramos sein. Er versteht wie kein anderer, brachiale und gleichzeitig groovende Beats zu kreieren. Coyu weiß ganz genau, wie er mit seinen eigenen Soundenergien zu jonglieren hat, damit eben diese einnehmenden Produktionen entstehen. Sein jüngstes EP-Release „Technostalgia“ besitzt, wie es der Titel schon verspricht, eine technoide Nostalgie. Diese wird mit einer Gewölbe-artigen Sound- Atmosphäre und stoßenden Bässen, die aber nie verhärtet wirken, kombiniert. Opener-Track „Technostalgia“ zieht einen sofort ins Beatgewitter mit hinein, lässt staunen. Entkommen funktioniert...

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