Snuff-Crew-Love-Hurts


Das Maskenduo betritt wieder das Tanzparkett, natürlich mit einer Menge Jacking-Sound im Gepäck und dieses Mal auf What Ever Not, dem Label von Dan Mela und Dodi Palese. „Love Hurts“ schmeißt sich treibend nach vorne, das Tempo ist nicht übersteuert, die Beats halten aber Spur und bouncen fröhlich auf und ab. “Bye Bye“ macht es straighter, etwas reduzierter, klickernder, zieht sich in Richtung Horizont und verbreitet sich dort jauchzend in Intervallen. Die B-Seite startet mit einem Remix des Titeltracks, den der Niederländer Morning Factory abliefert. Mehr Druck, mehr psychedelsiche Loops, etwas Finsternis. Gutes Rezept. Schließlich kommt noch Vielfalt an Vocals und Flächen, doch mich überzeugt er auf der ganzen Linie. Egal ob im Original oder in den Remixen, es besteht immer ein sehr großer Spannungsbogen. Der Rene Bourgeouis-Remix erinnert ein bisschen an Wankelmut vom Aufbau und trifft somit voll den Zeitgeist. Bebetta setzt das Thema sehr technoid um und reißt so mit. Mirco Niemeier dagegen lässt es eher flächig angehen und der Phat Dirty Bang Remix experimentiert mit dem ganzen Thema. Alle Mixes sind super, wobei keiner dem anderen gleicht. 10/10 Stev Dive.