Die Menschen hören während der Corona-Krise häufiger Musik. Dieses (zugegebenermaßen wenig überraschende) Ergebnis liefert uns eine Studie von Billboard und Nielsen Music/MRC Data.

Doch welche Auswirkungen genau hat Corona auf unser Musik-Konsumverhalten?

Die Studie mit dem Titel “COVID-19: Tracking the Impact on the Entertainment Landscape” begann am 25. März und analysierte das Musik-Konsumverhalten der Teilnehmer im Abstand von zwei Wochen. Auffällig: die während des letzten Satzes erfassten Ergebnisse, aufgenommen zwischen dem 23. und 27. April, zeigen, dass 43 Prozent der Befragten einen Künstler hörten, den sie noch nie zuvor gehört hatten. Das entspricht einem Anstieg von 4 Prozent gegenüber dem vorherigen Datensatz.

Ebenfalls bemerkenswert: 23 Prozent der Befragten kündigten innerhalb des Zeitraums ein Abonnement, während 27 Prozent der Teilnehmer ein neues abschlossen.

Auch der Aspekt der Live-Musik wurde von der Studie unter die Lupe genommen. Schnell wird ersichtlich, dass sich die meisten Menschen eine Rückkehr von Live-Musik in Form von Konzerten oder Ähnlichem wünschen. Mithilfe von Desinfektionsstationen am Veranstaltungsort (61 Prozent), einer reduzierten Kapazität (50 Prozent) und Temperaturkontrollen (35 Prozent) solle dies nach Einschätzung der Teilnehmer realisiert werden können. 51 Prozent gaben außerdem an, es vorzuziehen, Veranstaltungen unter freiem Himmel zuerst zurückkehren zu lassen.

Die gesamte Studie findet ihr auf der Homepage von Billboard.

Das könnte dich auch interessieren:
Studie über Musik: “Kann dich Musik krank machen?”
Einzigartig wie Fingerabdrücke: eine Studie zeigt uns, wie individuell unser Tanzstil ist
Massive Attack veranlassen Studie zu Klimaschutz in Musikbranche

Quelle: DJMag, Billboard