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So spionieren dich Boses Headphones aus


Der renommierte Hi-Fi-Hersteller Bose wurde am Dienstag am US-Bundesgericht in Chicago verklagt. Grund dafür war Folgendes: Zahlreiche Modelle drahtloser Bose-Kopfhörer übermittelten nicht nur Musik von einem Mediaplayer wie eurem Smartphone an den Hörer, sondern gaben vertrauliche Daten gleichzeitig an Drittanbieter und andere Firmen weiter. Über die Bose-App soll der Hersteller an Informationen wie Hörgewohnheiten gekommen sein und diese ohne Einverständnis des Benutzers an weitere Firmen weitergegeben haben.

Der Anwalt des Klägers argumentiert, dass z.B. jemand, der sich muslimische Gebetsgesänge anhört, aufgrund der Spionage schnell als Mitglied dieser Religion identifiziert werden könnte, ohne dass er davon wusste. Der Konzern bekomme so einen verheerenden Einblick in die Privatsphäre der Benutzer, daher wurde ein Schadensersatz von mehr als fünf Millionen Dollar gefordert. Gerechtfertigt oder total übertrieben? Was findet ihr?

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