
Vergangenes Wochenende kehrte das Greenfields Open Air auf die Galopprennbahn in München-Riem zurück. Dort, wo sonst Pferde über die Bahn galoppieren, wurde einen Tag lang wieder zu elektronischer Musik gefeiert. Mehr als 15.000 Besucher:innen kamen zusammen, um eines der traditionsreichsten Techno-Festivals Süddeutschlands zu erleben.
Das Greenfields steht seit seiner Premiere im Jahr 2001 für internationale elektronische Musik auf höchstem Niveau. Gerade zum 25-jährigen Jubiläum zeigte sich erneut, warum das Festival einen festen Platz im deutschen Festivalkalender hat: die besondere Atmosphäre auf der Rennbahn, das entspannte Tageskonzept und ein Publikum, das sich auch vom wechselhaften Wetter nicht aus der Ruhe bringen ließ.
Auch das Wetter konnte der Stimmung kaum etwas anhaben. Immer wieder zogen Regenschauer über das Festivalgelände, doch die Tanzflächen blieben den gesamten Tag über gut gefüllt. Regenjacken und Ponchos gehörten für viele genauso zum Festival-Outfit wie Sonnenbrillen und glitzerndes Make-up – gefeiert wurde trotzdem bis zum Schluss.
Für Gesprächsstoff sorgte allerdings die Versorgung an den Bars. Bereits im Laufe des Abends mussten Gäste an einigen Getränkeständen feststellen, dass Vodka ausverkauft war. Wer einen Vodka Soda bestellen wollte, musste auf andere Getränke ausweichen. Hinzu kamen lange Wartezeiten an den Bars, die den Festivaltag für viele etwas trübten.
Musikalisch bot das Greenfields Open Air ein hochkarätiges Programm. Internationale Szenegrößen wie Peggy Gou, Richie Hawtin, Pan-Pot und Desiree begeisterten die Besucher:innen mit ihren Sets und sorgten den gesamten Tag über für ausgelassene Stimmung auf den Tanzflächen. Ein besonderes Highlight war der Auftritt von Peggy Gou, der zeitweise dafür sorgte, dass die Mainstage ihre Kapazitätsgrenze erreichte.
Trotz des Regens und kleiner organisatorischer Herausforderungen überwog am Ende die Freude über einen Tag voller elektronischer Musik, besonderer Festivalatmosphäre und unvergesslicher Momente.
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