MAYDAY 2015

Am vergangenen Wochenende fand in Katowitz die MAYDAY Poland statt. Für Klaudia Gawlas eine emotionale Reise. Wir haben sie gebeten, für uns einen kleinen Nachbericht zu verfassen. Hier ist er.
MAYDAY Poland – Making friends!
Die MAYDAY in Polen ist für mich immer etwas Besonderes. Es ist das Land, in dem ich geboren wurde, und meine Familie wohnt auch nur 80 km von Katowice entfernt. Die MAYDAY ist auch dort eines der größten Indoor-Events für elektronische Musik und für Tausende Raver das Highlight das Jahres. Es ist für mich ein Gefühl, wie nach Hause zu kommen. Meine Familie besucht mich dort. Man trifft viele Kollegen, die man das ganze Jahr nicht sieht. Dieser Abend kann gar nicht lang genug sein.
Das Line-up ließ auf eine ausufernde Partynacht hoffen und ich habe mich definitiv nicht getäuscht. Im Hotel habe ich etwas getrödelt, daher traf ich auch erst nach Mitternacht in der Halle ein. Gerade angekommen, stand auch schon das polnische Nationalgetränk auf dem Tisch: Vodka. So manch einer sprühte nur vor guter Laune. Robin Schulz kam mit dem Hoverboard und ich konnte nicht widerstehen, selbst mal auf dem Teil zu fahren. War gar nicht so einfach wie es aussah, aber sehr lustig. Der Cateringbereich war voll und ich fand es persönlich super, dass mancher Kollege auch länger geblieben ist und diesmal niemand einen „polnischen Abgang“ gemacht hat. Nur einer lag wohl am frühen Morgen draußen unter dem Kühlwagen, weiter ist er nicht gekommen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. Da lobe ich mir den polnischen Vodka.
Mein Set war von 3:30–05:00 Uhr morgens. Ich muss zugeben, dass ich mich schon Wochen vorher sehr darauf gefreut habe. Es war für mich ein großartiges Event voller Emotionen. Die Bühnen waren imposant wie immer, aber leider war der Abend zu kurz um alle zu hören.
Eins kann man sagen: Es war mal wieder eine gelungene MAYDAY.
Musik verbindet – und es ist wichtig, dass das auch so bleibt!
In diesem Sinne: Rave on!
Und diese fünf Tracks haben in Klaudia Gawlas‘ Set am meisten gerockt.
D-Unity „Our House“ (Unity Records)

Xhei, Niereich „Vrill“ (AFU Limited)

Gary Beck „Obduction“ (Promo)
leider noch nicht verfügbar
David Temessi „To My Beat“ (DSR)

Hans Bouffmyhre „Step Back“ (Decoy)