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Nach Universal und Warner hat sich SoundCloud mit Sony auch den letzten Deal mit den Major-Labels sichern können. Dem eigenen Premium-Abo steht somit nichts mehr im Wege.

Die Musikplattform SoundCloud konnte sich mit Sony über die Nutzung von Tracks der beim Label unter Vertrag stehenden Künstler einigen. “Der heutige Tag ist von besonderer Wichtigkeit für uns als Unternehmen, weil wir mit der Aufnahme von Sony Music Entertainment nun Verträge mit allen Major-Musiklabels haben”, bestätigt SoundCloud-CEO Alexander Ljung die zustande gekommenen Vereinbarungen.

Ende 2014 konnte SoundCloud sich auf den ersten Deal mit Warner Music einigen, Anfang 2016 folgte Universal. Sony war das letzte verbleibende Unternehmen mit dem das Berliner Unternehmen noch keine Vereinbarung über die Nutzungsrechte hatte. Die Verhandlungen sollen laut Insider-Informationen mehr als zäh verlaufen sein. So zäh, dass Sony im Mai 2015 drastische Maßnahmen ergriff und Songs ihrer Künstler, wie z.B. Adele, von der Plattform löschen lies.

Die nun abgeschlossenen Verhandlungen machen den Weg frei für SoundClouds geplanten Premium-Service. Dieser soll sich nach ersten Informationen an Abo-Modellen wie bei Spotify oder Apple Music orientieren. Ein bezahlter Dienst ist für SoundCloud wahrscheinlich unumgänglich. Nach Abschluss des Jahres 2014 musste die Audiostreaming-Plattform SoundCloud einen Verlust von 39 Million Euro vermelden.

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