
Beim Producing geht es doch ziemlich oft darum zu wissen, was man will. Vielleicht auch darum, eine innere Klangvorstellung zu realisieren. Doch wie breit ist unsere innere Klangwelt aufgestellt? Wie viele Farben haben wir, um uns Klänge auszumalen? Wie detailliert können wir uns wirklich einen Klang vorstellen? Und wie genau wissen wir, was man an einem bestehenden Sound noch tweaken muss, sodass er sitzt?
Ich glaube fest daran, dass diese Fragen wirklich eine Sache der Übung sind – einerseits im genauen Hinhören in unserer Umwelt. Aber auch im Hören der technischen und musikalischen Aspekte in der Produktion. Ein Shortcut, um schneller eine Sicherheit und einen Fokus beim Mixen und Mastern zu bekommen, ist die Webapp Soundgym. Hier lernt man, allen relevanten Effekten richtig zuzuhören und diese gut einzustellen: EQ, Kompressor, Saturation, Hall oder Delay.
Man muss Störfrequenzen richtig erraten, Pannings beurteilen, Lautstärken stimmig einstellen – und ist damit in kürzester Zeit weiter als mit irgendeinem Tutorial aus Büchern oder YouTube.
Klar, es gibt noch andre Apps in dem Bereich. Aber man merkt doch durchaus, dass Soundgym als Abo funktioniert, da es deutlich intuitiver, schlauer und wirkungsvoller als viele andere Gehörtrainer läuft.
Aus dem FAZEmag 152/10.2024
www.soundgym.co