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David Lowery, Musik-Rechtsaktivist aus Kalifornien, will den Streamingdienst auf 150 Millionen US-Dollar verklagen.

Der Streamingdienst sieht sich mit einer Klage von stattlichen 150 Millionen US-Dollar konfrontiert. Musik-Rechtsaktivist David Lowery, auch Frontman der Bands Cracker und Camper Van Beethoven, hat dazu kurz Weihnachten Klage beim Central District Court in Kalifornien eingereicht. Sein Argument: Spotify vertreibt wissentlich, gewollt und illegal Material, für dass sie keine ausreichenden Rechte besitzen.

Laut Anklage soll der Streamingdienst öffentlich zugegeben haben, dass er es versäumt habe, ausreichende Rechte für gewisse Musikstücke zu sichern. Das soll den Rechteinhabern „bedeutenden Schaden“ zugefügt haben. Verschiedenen Quellen nach hat Spotify für solche Rechtsverletzungen Geldreserven von 17 bis 25 Millionen US-Dollar zur Seite gelegt, um nicht eindeutig lizensierte, nachträgliche Klagen und Rechtsentzüge zu kompensieren. Stimmt diese Summe wäre sie nur ein Bruchteil davon, was Lowery von Spotify einfordert.

Dennoch ist die Klage eher schwammig als eindeutig. Streamingdienste, wie in diesem Fall Spotify, schließen Verträge meist nicht mit den Künstlern selbst, sondern mit den Rechteverwaltern. Den Plattenfirmen, „den bösen Mächten“, denen sich die Künstler jedoch freiwillig anschließen. In sofern bleibt abzuwarten in wiefern eine derartige Klage erfolg haben wird.

Quelle: FACT

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