Spritzenangriffe auf Festival mit Deep Dish und Sara Landry

Beim EDM-Festival ÎLESONIQ in Montréal kam es am 9. und 10. August zu beunruhigenden Vorfällen: Sechs Personen meldeten Spritzenangriffe.

Laut Polizei von Montréal verspürten die Betroffenen während der Shows plötzlich einen stechenden Schmerz im Rücken, kurz darauf folgten Schwindelgefühle. Frauen und Männer waren gleichermaßen betroffen.

Die Behörde bestätigte, dass sie die „mutmaßlichen Vergiftungsfälle“ untersucht. Das Festival, das im Parc Jean-Drapeau stattfand, präsentierte ein Line-up internationaler Größen. Neben Sara Landry traten unter anderem Chase & Status, Deep Dish, Oliver Heldens, Joris Voorn und Mau P auf.

In einer am 15. August veröffentlichten Stellungnahme erklärte das Festival: „Die Sicherheit unserer Besucher hat für uns höchste Priorität, und wir nehmen diese Vorfälle sehr ernst.“ Die Veranstalter betonten, dass sie eng mit Polizei, medizinischem Personal und Präventionsgruppen zusammenarbeiten, um ein sicheres Erlebnis zu gewährleisten.

„Wir verstehen, wie besorgniserregend diese Vorfälle sind, und es tut uns sehr leid“, hieß es weiter. Die Meldungen reihen sich ein in eine Serie ähnlicher Vorfälle: Bereits im Juni wurden bei der französischen Fête de la Musique über 145 Anzeigen wegen Spritzenangriffen registriert (FAZEmag berichtete).

Die Fälle traten in Städten wie Paris, Metz, Angoulême und La Rochelle auf. Opfer berichteten dort von „tauben“ oder „unwohlem“ Gefühl. Landesweit nahm die Polizei in Frankreich damals 12 Personen in Gewahrsam.

Die aktuellen Entwicklungen beim ÎLESONIQ werfen erneut Fragen zur Sicherheit bei großen Musikveranstaltungen auf. Das Festival hat signalisiert, dass es alles daransetzt, die Aufklärung zu unterstützen.

 

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Quelle: Resident Advisor

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