stadtflucht_festival


Nach langer Suche hat das Team rund um die Berliner Partyreihe „Ein Herz für Hänger“ eine Möglichkeit gefunden, euch auch zu einem Festival zu begrüßen. Mit ganzen sieben Jahren Erfahrung sind sie keine unbekannten in der Region und so ist es auch kein Wunder, dass auch das Festival einiges verspricht.

Ein abgelegenes Areal, bestückt mit verlassenen Spielplätzen, in die Jahre gekommenen Gebäuden und jeder Menge Natur. Vor den Toren von Frankfurt an der Order sollen gleich ganze drei Floors das erste von den Organisatoren aufgesetzte Festival beschallen. Mit dabei sind u.a. Format:B, Yetti Meißner, Jan Oberlaender und Drauf und Dran. Neben der Hauptbühne wird es ebenso einen Waldfloor und einen unterirdischen Floor in einem Ex-Stasibunker geben! Zwar ist die Tatsache einen Bunker auf dem Gelände in das Festival zu involvieren bereits besonders genug, ein Highlight bietet er doch noch: theoretisch fasst der Bunker alle Besucher. Daher darf sich das Stadtflucht Festival als eines der wenigen völlig wetterunabhängigen Festivals bezeichnen. Auf das Gelände passen knapp 3000 Personen, was das Happening jedoch zu einem sehr kuscheligen machen würde und weswegen nur 2000 Tickets verkauft werden.

Das Konzept klingt interessant und ist Grund genug für uns Sia Schwartz vom Veranstalterteam um ein kleines Frage-Antwort-Spiel zu bitten:

Sia, vor dem Festival habt ihr euch vor allem mit der Partyreihe “Ein Herz für Hänger” einen Namen in der Region gemacht. Wie ist diese Reihe entstanden, wie hat sie sich entwickelt und vor allem, was hat es mit dem Namen auf sich?

Der Name ist durch einen Spruch entstanden, den wir immer beim Feiern benutzt haben. Wenn einer oder eine zum Beispiel etwas vergessen oder nicht genug Geld dabei hatte war man eben der Hänger bei uns. Und da wir uns immer liebevoll ausgeholfen haben entstand irgendwann der Spruch „Wir haben ja alle ein Herz für Hänger“. Daraus hat sich dann auch die Idee zum Festival entwickelt.

Welches Konzept verfolgt ihr mit dem Stadtflucht Festival?

Wir möchten abseits des großen Festivalrummels eine Alternative bieten. Da wir unsere Ticketzahl auf 2000 Leute limitieren, schaffen wir auch eine eher intime und familiäre Atmosphäre.

Viele Junge Leute zieht es ja eigentlich genau in die Stadt, darf man euren Festivalnamen als kleinen Aufruf zum Gegenteil verstehen?

Oh ja! Wir selber leben unser Leben lang in Berlin und ab und zu wird der Trubel in der Stadt einfach zu viel. Deswegen haben wir uns auch für dieses Gelände entschieden. Es ist zwar sehr gut erreichbar doch kommt man sich vor wie mitten im Wald.

Auf was dürfen sich die Besucher einstellen bzw. was ist das Besondere an eurem Festival?

Erwarten dürfen sich unsere Besucher natürlich geile Musik, leckeres Essen und eine friedliche, familiäre Stimmung. Ausserdem haben wir den Riesenvorteil Wetterunabhängig zu sein. Sollte es Regnen ist genug Platz für alle im unterirdischen Bunker in dem sowieso ein Floor aufgebaut wird.

Line-up:
Format:B, Jan Oberlaender, Drauf und Dran, Yetti Meißner, Leon Licht, Empro, Weisser Rabe, Sedef Adasi, The Silent Side Of Audi O’Max, Sylvie Maziarz, Edward Ean, David Roeglin, Dachgeschoss, Schmitzkatzki, Wonkers, Animal Swing Kids, Tom Nowa, Audio.Noise, Salvo Salvatore, Kaspar Krug, Sánchéz & Schtuttgar, Daniel Heinrich, Max Lichtenberg, DaVinci, Kruben, uvm.

Stadtflucht Festival // 23.–25.06.2017 // nähe Frankfurt (Oder)
Tickets für EUR 55,00 zzgl. Gebühren unter
www.stadtfluchtfestival.net

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