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Viele Star-DJs und Produzenten benutzen gerne mal einen anderen Namen, um Musik heraus zu bringen. Sei es, um einen anderen Stil zu bedienen, auf einem anderen Label zu releasen oder aus welchem Grund auch immer. Hier eine Liste mit AKAs. Vielleicht überrascht euch der eine oder andere.

1. Eric Prydz aka Pryda aka Cirez D aka Moo
Der König der Namen. Kaum jemand hat mehr. Eric Prydz bringt unter seinem tatsächlichen eigenen Namen eher etwas massentauglichere Musik heraus. Man erinnere sich an „Call On Me“ oder „Pjanoo“. Als Pryda released er schon seit Jahren extrem erfolgreich auf dem eigenen Label Pryda Recordings seinen ganz eigenen Pryda-Stil. Und als Cirez D kommt die eher düstere Seite des Meisters des Progressive-House zum Vorschein. Als Cirez D serviert er Techno nach Maß auf dem eigenen Label Mouseville. Moo ist eines seiner weiteren vielen Alias. Kann man bei einem Release aber ein wenig außer Acht lassen.

2. Kölsch aka Rune RK
Kölsch steckt hinter dem einstigen Club-Dauerbrenner „Calabria“ von Rune. Dä dä dädä dä dumm dä dädä! Jeder kennt den alten Disko Klassiker von eist. Damals als das Saxophon noch nicht vergewaltigt wurde.

3. Roman Flügel aka Eight Miles High aka Soylent Green
Als Hälfte von Alter Ego ist es nur logisch, dass Roman Flügel auch noch andere verschiedene Pseudonyme pflegt. Geht’s noch? Ja! Acid Test, Eight Miles High, Roman IV und Soylent Green sind die vier bekanntesten Aliase des Sensorama und Acid Jesus-Mitglieds.

4. Maceo Plex aka Maetrik
Was natürlich jedem eingefleischtem Maceo Plex-Fan nicht neu ist, dürfte vielleicht den einen oder anderen überraschen. Maetrik hat viel auf Labels wie Treibstoff und Groovebirds releast. Allerdings ist es um den zweiten Namen des Herrn Plex etwas ruhiger geworden. Das letzte Release liegt hier gut ein Jahr zurück. Was vielleicht auch daran liegt, dass der Sound von Maceo härter geworden ist und sich demjenigen von Maetrik angenähert hat.

5. Oliver Heldens aka HI-LO
Oliver Heldens, bekannt aus Funk und Fernsehen. Der Holländer dominiert gerade die Future House-Welt. Seine letzten Songs haben alle die Beatport Charts von ganz oben gesehen. Zuletzt war seine Kollaboration mit Tiesto Nummer 1. Natürlich. Oliver Heldens tobt sich seit neuestem aber auch als HI-LO auf seinem Label Heldeep aus. Hier geht es weniger melodisch zu. Ja, wie soll man das beschreiben… Etwas bounciger, etwas mehr Geschepper. Immer noch massenverträglich.

6. Andreas Henneberg aka Cascandy
Das Interessante an der Geschichte?! Mittlerweile ist Andreas Henneberg unter dem Alias Cascandy erfolgreicher als unter seinem alten Namen. Das hat sich ja mal gelohnt… Zu empfehlen ist sein Set vom Fusion Festival 2014.

7. Richie Hawtin aka Plastikman
Plastikman… klingt nach einem schlechten Recycling Superhelden, den sich die Grünen im Rahmen einer Wahlkampagne ausgedacht haben?
Aber natürlich wisst ihr alle, dass es sich hierbei um das Alias von Richie Hawtin, einem der größten Meister des Techno handelt. Als Plastikman bringt er auf MUTE und Minus schöne Scheiben heraus. Dazu gibt’s dann meist noch exzellente Remixes. Anfang dieses Jahres ließen sich zu seinem Projekt „EX“ Dixon, Tale of Us, Dubfire und Recondite nicht zweimal bitten.

8. Robert Babicz aka Rob Acid
Der Kölner Robert Babicz tobt sich zuweilen als Rob Acid aus. Womit? Mit Acid natürlich. Für alle Babicz Fans wohl nichts Neues, da Rob Acid unter anderem auf dem hauseigenen Label Babiczsound released.

9. Ben Klock aka Klockworks
Der Berliner Berghain-Resident führt nicht nur sein eigenes Label unter dem Namen Klockworks sondern ist auch unter diesem Namen als Künstler aktiv. Das erste Release von – damals noch Ben E Clock – erschien 1998 auf dem Sonar Kollektiv-Sublabel Clockworks und hieß „Clockworks EP“.

10. Jeremy Olander aka Dhillon
Der Schwede Jeremy Olander, der zuletzt mit einem sehr schönen Release auf dem Katzen-Cover-Label Suara für Aufsehen sorgte, lässt als Dhillon seiner härteren Seite freien Lauf.  Nach einer Platte, die 2011 auf Spinnin´ Deep erschienen ist (ja tatsächlich Spinnin´ Deep… irgendwie verrückt… Aber damals wurde da noch was anderes released… und ich kann euch sagen, die Nummer ist arschgeil!), kamen in den letzten Jahren auch noch zwei Auskopplungen auf DEM Technolabel Drumcode zustande. Nicht schlecht Herr Dhillon, äh, Herr Olander!

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