Stella Bossi an die Politik: „Clubkultur ist kein Hobby!“

Stella Bossi meldet sich mit klaren Worten zur Lage der Clubkultur zu Wort. Die Berliner Techno-DJ fordert politische Anerkennung für Clubs und deren Bedeutung.

„Die Politik muss endlich anerkennen, dass Clubkultur kein Hobby ist, sondern ein kulturelles Exportgut“, sagt sie in einem Interview mit FACES und verweist auf steigende Mieten und fehlende rechtliche Absicherung.

Für Bossi sind Clubs geschützte Räume, die gesetzlich besser abgesichert werden müssen. Sie betont, dass wirtschaftlicher Druck viele Orte bedroht und die Szene ohne strukturelle Unterstützung kaum überleben kann.

Gleichzeitig sieht sie auch das Publikum in der Verantwortung, wieder Lust auf Nachtkultur zu entwickeln. Parallel spricht Stella Bossi offen über die Rolle von Social Media in ihrer Karriere. „Social Media hat meine Karriere überhaupt erst möglich gemacht“, erklärt sie.

Plattformen wie Instagram seien für Reichweite und kreative Freiheit entscheidend gewesen, gleichzeitig aber auch eine mentale Belastung. Deshalb setze sie bewusst Grenzen.

„Wenn ich 48 Stunden keine sozialen Medien verwende, gewinnt definitiv mein innerer Seelenfrieden“, sagt Bossi. Der digitale Rückzug sei für sie notwendig, um langfristig kreativ und fokussiert zu bleiben, trotz des ständigen Drucks zur Sichtbarkeit.

Stella Bossi gilt als eine der prägendsten Figuren der aktuellen Techno-Szene. Als deutsch-italienische DJ, Producerin und Labelbetreiberin entwickelte sie sich vom Social-Media-Phänomen zum international gebuchten Act.

Heute Abend geht es für sie einmal mehr zum KitKatClub nach Berlin, wo sie gemeinsam mit Anna Tur, LOVRA und vielen weiteren Acts im Rahmen der „SYMBIOTIKKA GODDESSES“-Reihe auftreten wird.

Quelle: FACES

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