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Der Name ist Programm: 4 roh produzierte, analoge Banger; diesmal vom Schotten Stephen Lopkin. Die A1 fackelt nicht lange und öffnet mit kräftigen Kicks, quirligen Acidspritzern und ordentlich Subbass darunter. Dazu etwas kosmische Hintergrundstrahlung und ein paar wilde Toms – fertig und kein Gramm Fett zu viel. Ähnliches Spiel auf A2, auf dem die analoge Bombast-Bassline eigentlich schon die ganze Arbeit allein erledigen könnte, so schön schiebt sie das Thema vor sich her. Auf der B-Seite findet sich zunächst der Titeltrack, der zurückhaltender und mit langsam aufsteigenden Strings beginnt, die sofort an den Klassiker House Nation erinnern. Schon bald darf sich aber auch hier die 303 austoben, während ein Synth-Arpeggio den Drive nach vorne bestimmt. Zu guter Letzt gibt’s das schräge aber nicht minder rohe U-F-O, dessen quäkende Acid-Lines sich tatsächlich nach von Aliens abgefangenen Übertragungen anhören. 8/10, Leo.