
Steve Aoki steht im Mittelpunkt einer Sammelklage, in der ihm vorgeworfen wird, den Kauf von „wertlosen“ NFTs beeinflusst zu haben.
Laut Klage soll er diese Non-Fungible Tokens beworben haben, ohne offenzulegen, dass er dafür bezahlt worden sei. Der Fall liegt vor einem Bundesgericht in Miami. Gemeinsam mit Matthew Kalish, Mitbegründer von DraftKings, muss sich Steve Aoki wegen seiner Social-Media-Aktivitäten verantworten.
Die Klage behauptet, beide hätten Follower gezielt zum Kauf von NFTs des inzwischen geschlossenen Unternehmens Metazoo animiert und dafür eine nicht genannte Vergütung erhalten.
Besonders brisant ist Aokis Rolle als Miteigentümer von Metazoo seit 2021. Nach der Insolvenz des NFT-Händlers sollen Investoren erhebliche Verluste erlitten haben. Einige der beworbenen NFTs wurden laut Klage für Preise von bis zu 150.000 US-Dollar angeboten und gelten inzwischen als „wertlos“.
Eingereicht wurde die Sammelklage von Anwalt Evan Berger. „Es gibt mittlerweile eine Reihe von Sammelklagen gegen lebensfähige Unternehmen, bei denen genau dasselbe passiert ist“, erklärte Berger und verwies auf klare Verbraucherschutzregeln für Influencer und bezahlte Werbung.
Bereits 2022 sorgte Aoki mit seiner NFT-Begeisterung öffentlich für Aufsehen. Während eines Auftritts unterbrach er seine Show, zeigte ein NFT im Wert von 859.000 US-Dollar und sagte: „Seht euch diesen kleinen, hinreißenden Alien an! Seht ihn euch an! Ich musste die Musik anhalten, weil ich so verdammt aufgeregt bin.“
Quelle: Mixmag
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