Eigentlich sollte Stormzy in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Mayrhofen, Österreich, beim Snowbombing das Highlight sein. Seinen Auftritt sagte der Rapper allerdings kurz vorher ab. Der Grund dafür sind Rassismusvorwürfe gegen das Security-Team des Festivals.

Doch Berichten zufolge war Stormzy selber nie von rassistischen Aussagen oder Handlungen der Security betroffen. Dem Rapper ging es dabei um sein Team, das ihm von solchen Vorkommnissen unterrichtete. Die Konsequenz, die Stormzy daraus zog, war die Gig-Absage. Auf Instagram meldete sich der Rapper anschließend zu Wort. Er beschreibt die Situation wie folgt: Das Sicherheitspersonal hatte die Information bekommen, dass eine Person eine Waffe bei sich trägt. Stormzys Manager und Freunde gerieten daraufhin aus rassistischen Gründen ins Visier der Security und wurden gezielt und auf eine rassistische Art und Weise angegangen. Auch wenn keiner der Personen der Beschreibung des Täters entsprach, ließ das Personal nicht von ihnen ab und wurde aggressiv. Von Seiten des Festivals gab es wohl auch keine Bemühungen das Problem zu lösen, so Stormzy auf Instagram.

Auch das Snowbombing Festival selbst hat ein Statement zur Gig-Absage und den Vorkommnissen veröffentlicht. Bei ihnen heißt es: „Snowbombing bedauert es Ihnen mitzuteilen, dass Stormzy heute Abend nicht mehr auf dem Festival auftreten wird. Letzte Nacht (Mittwoch, der 10. Oktober) wurde Snowbombings Sicherheit darauf aufmerksam gemacht, dass eine Person auf dem Festival angeblich eine Waffe bei sich tragen würde. In Übereinstimmung mit dem Protokoll wurde eine kleine Anzahl von Teilnehmern, einschließlich des Managers von Stormzy, zum nächsten Ausgang begleitet, durchsucht und keine Waffe gefunden. Das Management von Stormzy war mit der Art und Weise, wie dies geschehen war, unzufrieden, und daher wird Stormzy heute Abend nicht mehr auftreten. Die Forest Party dieses Abends wird jetzt nicht wie geplant durchgeführt. Wir sind zutiefst betrübt darüber, dass sich jeder Einzelne beim Snowbombing unwohl fühlen würde.“

 

 

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