Strom Festival: audiovisuelles Event mit Juan Atkins, GAS, Marcel Dettmann etc.

Das dürfte doch mal interessieren: Visionäre Künstsler, die im Bereich der elektronischen Musik arbeiten und deren Arbeit in genau jenem Segment verankert ist, kommen beim Strom Festival am 3. und 4. Februar 2023 für eine einzigartige Nacht zusammen. Treffpunkt ist die Philharmonie Berlin, wo Artists aus einem breiten Spektrum der elektronischen Klänge Kunstformen darbringen und ihr jeweiliges Genre vorstellen.

Sie gilt als führende Kultureinrichtung Deutschlands, die Philharmonie Berlin. Ist sie ja schon rein architektonisch ein Eyecatcher und mitunter das Wahrzeichen der Bundeshauptstaddt. Und „ganz nebenbei“ ist sie auch noch das Epizentrum eines der besten und hoch gelobtesten Orchestern der Welt.: den Berliner Philharmonikern. Die große Bühne findet sich im Großen Saal, in dem eine Stage direkt im Herzen des Areals errichtet sein wird, von allen Seiten mit Sitzplätzen umgeben. Sie gilt mit ihrer einzigartigen Akustik als Vorbild für die Gestaltung moderner Konzertsäle in der ganzen Welt.

Das Strom Festival ist in zahlreiche Bereiche unterteilt:

– Großer Saal: für sitzende Hör- und audiovisuelle Darbietungen von Wolfgang Voigt/GAS (Techno-Konzeptkünstler seit den 1990er Jahren), Hauschka & Kai Angermann und Robert Henke (medienarchäologische Arbeit), Simon Stockhausen (Komponist und Sounddesigner) und Mitglieder der Berliner Philharmoniker.

– Foyer: Juan Atkins (Detroiter Techno-Pionier), Marcel Dettmann (Resident im Berghain), Blawan und Nídia, upsamy und Stefan Goldmann

– Hermann-Wolff-Saal: Installation „The Trembling Line“ von Aura Satz, die die durch die Physik des Klangs verursachten Bewegungen akustischer Instrumente verstärkt.

 

 

Last but not least ein Zitat von Kurator Stefan Goldmann, der sagt: „Strom kombiniert die einzigartige Architektur der Philharmonie Berlin mit Performances internationaler Künstler, deren Arbeit auf repetitiver elektronischer Musik basiert, aber auch weit über die Grenzen der funktionalen Clubnutzung hinausgeht. Gemeinsam ist ihnen, dass sie die Form und Wirkung ihrer Genres erweitert oder völlig neu gestaltet haben, dass sie Brücken zu anderen Kunstformen geschlagen und neue kulturelle oder technologische Horizonte erschlossen haben. Strom bietet keine Crossover-Formate zwischen elektronischer und klassischer Musik an, sondern präsentiert hochindividuelle Performances. Diese sind auf höchstem künstlerischen Niveau, gehen aber formal und technologisch ganz andere Wege als die zeitgenössischen Komponisten, deren Werke sonst in der Philharmonie Berlin aufgeführt werden.“

Karten und weiterführende Infos gibt es hier auf der offiziellen Webiste.
Strom Festival // 02.+03.02.2023 // Philharmonie, Berlin

 

 

(C) Foto: Sven Marquardt