MDMA kann scheinbar ohne das allseits bekannte Tief am nächsten Tag genossen werden. Ein sogenannter „Afterglow“ entsteht statt des Stimmungstiefs, das durch einen Mangel an Serotonin hervorgerufen wird.

Dr. Ben Sessa, ein Suchtexperte, MDMA Psychotherapeut und psychedelischer Forscher aus Bristol gibt an, dass es bei medizinischem MDMA-Gebrauch kein nachträgliches Stimmungstief entsteht. Der bekannter Comedown ist nämlich nicht auf das MDMA, sondern auf den Schlafentzug, übermäßiger Bewegung und dem gleichzeitigen Konsum von Drogen zurückzuführen ist.

In diesem Jahr hatte Dr. Sessa eine Studie veröffentlicht, die am Imperial College London durchgeführt wurde. Dabei wurden medizinische Versuche bei der Behandlung von Alkoholismus durch eine MDMA-assistierte Therapie gemacht. Die Forscher nutzten die Studie als Ausgangspunkt für weitere Versuche. So wurden weitere Studien durchgeführt, bei denen auch Placebos verwendet wurden, um herauszufinden, ob das MDMA wirklich einen Effekt hat.

Quelle: vice, mixmag, twitter

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