Wenn es um die Legalisierung von Drogen geht, spalten sich die Meinungen. Während die einen befürchten, dass ein GO für den Konsum Menschen in Gefahr bringt und für Probleme sorgt, sind viele andere der Meinung, dass man sowohl den Verkauf als auch den Konsum damit in den Griff bekommt.

Eine Studie hat sich nun mit dem Konsumverhalten von Jugendlichen nach einer Legalisierung von Marihuana beschäftigt. Veröffentlicht wurde die Studie in der medizinischen Fachzeitschrift JAMA Pediatrics. Dabei wurden Daten aus dem Center for Disease Control aus den Jahren 1993 bis 2017 gesammelt. Innerhalb dieser Zeitspanne haben insgesamt 7 Staaten Marihuana komplett legalisiert, 27 für medizinische Zwecke. Teilgenommen haben in dem Zeitraum insgesamt 1,4 Millionen Schüler aus den USA.

Schlussendlich besagt die Studie, dass Teenager aus US-Bundesstaaten mit geringerer Wahrscheinlichkeit konsumieren, wenn die Droge legal ist. Grundsätzlich habe sich allerdings nicht viel geändert. Allerdings gaben acht Prozent weniger an in den letzten 30 Tagen Marihuana konsumiert zu haben. Die Zahl derjenigen, die bestätigten es öfter als zehn Mal geraucht zu haben sank sogar um zehn Prozent. Ob der Grund dafür ist, dass es den Reiz durch die Legalisierung verloren hat, ist unklar. Tatsache ist, dass durch den Wandel von Straßendealern zu Marihuana-Apothekern der Stoff gegebenenfalls schwieriger zugänglich ist, da der Käufer mindestens 18 Jahre alt sein muss.

Dennoch können tatsächlich Beziehungen zwischen dem Konsumverhalten der Teenager und der Legalisierung unterstellt werden. Die ganze Studie gibt es hier.

 

 

Das könnte dich auch interessieren:
Ignacio Rodriguez baut den längsten Joint der Welt für Cannabis-Legalisierung
Koks, Gras & Viagra – Interview mit einem Dealer
In Deutschland wird jetzt erstmals legal Marihuana angebaut