Help Musicians UK ist die führende unabhängige Charity-Organisation für Musiker im Vereinigten Königreich.

Im Rahmen ihrer MAD-Kampagne [Music And Depression] hat die Wohltätigkeitsorganisation, Sally Anne Gross (MusicTank) und Dr. George Musgrave (University of Westminster) beauftragt, eine Studie über die psychische Gesundheit von Musikern und der Musikindustrie im Allgemeinen durchzuführen.

Dazu wurde der Fokus auf die Arbeitsbedingungen der Künstler gelegt aber auch eine breit aufgestellte Umfrage innerhalb der britischen Musik-Branche angelegt. Insgesamt nahmen 2211 Musiker an der Online-Umfrage teil. Davon waren mehr als die Hälfte (66,2 Prozent) zwischen 18 und 35 Jahren alt, davon 55,2 Prozent männlich und 43,9 Prozent weiblich. Auch wurde danach gefragt, in welche Kategorie sich die Befragten einteilen (z.B. Solo-Artist 8 Prozent, DJ 2 Prozent, Musikmanagement 9 Prozent, etc.). Den höchsten Anteil hatten der Umfrage nach Musiker aus den Bereichen Pop, Rock, Alternative und Klassik.

Die ganze Studie haben wir euch hier verlinkt, auszugsweise haben wir jedoch ein paar Ergebnisse herausgefiltert:


Auffällig war, dass Musiker der Umfrage nach bereits schon häufiger an Depressionen und/oder Angststörungen gelitten haben:

71,1 Prozent aller Befragten gaben an, bereits unter Panikattacken und/oder hohen    Angstzuständen gelitten zu haben.
68,5 Prozent gaben an, bereits an einer Depression gelitten zu haben.

Das könnte dich auch interessieren:
„Don’t compromise on your sleep“ – Patrice Bäumel wendet sich an seine Fans
Coronavirus: WMC abgesagt, Coachella in Gefahr, Lil Louis meldet sich aus Flugzeug
Meute muss Konzerte verschieben, Bayern verbietet Großveranstaltungen

Foto: Kat Jayne