Die A-Seite namens “The Big Kazoo” fängt erst mal an wie eine Mischung aus Blake Baxters “Our Love” und Speedy Js “Pullover”, ist aber vom ersten Moment an derartig unverschämt funky, dass die Nummer selbst aus meinem für diesen Monat relativ kleinen Plattenkontingent besonders heraussticht. Doch wie es sich für eine anständige Dirtybird-Nummer gehört, kommt man auch hier natürlich nicht ohne die ein oder andere Albernheit aus, in diesem Fall sei das irgendwie dämlich-doofe Break mit Plastik-Saxofonen oder eben -Kazoos genannt. “Hide” auf Seite B bleibt ein bisschen gradliniger als sein Kollege gegenüber, kann aber mit der zwar an Einfachheit nicht mehr zu unterbietenden, aber einfach nur enorm funktionellen monotonen Bassline derartig punkten, dass ich nicht weiß, welche Seite mir nun besser gefällt. Ist ja aber auch egal, denn für das gesamte Paket gibts (6/6) Sanomat