" No Dancing Law" in new York City nach 91 Jahren aufgehoben.

Tanzverbot in New York City nach 91 Jahren aufgehoben


Am 31. Oktober 2017 wurde nach 91 Jahren das „Cabaret Law“ oder auch das „No Dancing Law“ in New York City endlich aufgehoben.

In New York City gab es seit 1926, also 91 Jahre lang ein Gesetz, das es illegal machte, Veranstaltungen mit musikalischer Unterhaltung, Gesang, Tanz oder anderer solcher Unterhaltungsformen ohne spezielle Lizenz zu organisieren. Problem an der Sache war: Diese Lizenzen waren unglaublich schwer zu erhalten, da das Verfahren kostspielig und sehr zeitaufwendig war und zudem die Erlaubnis vieler Behörden benötigt wurde. Außerdem konnte die Lizenz auf verschiedene Zonen / Bezirke beschränkt werden.

Entstanden ist das Gesetz in der Prohibition-Ära (1920-1933), um ursprünglich Jazz-Clubs einzuschränken und um generell Veranstaltungen wie diese kontrollieren zu können. Laut der New York Times haben in New York aktuell nur 97 von 2500 Etablissements eine „Cabaret“-Lizenz.

Laut Ben Sarle, dem Sprecher des New Yorker Bürgermeisters Bill de Balsio, befürwortete dieser die Aufhebung des „No Dancing Law“, will jedoch, dass Anforderungen wie obligatorische Überwachungskameras und geeignete Wachen an größeren Orten eingehalten werden. Die wohl wichtigsten Befürworter im Kampf gegen das „Cabaret Law“ sind die NY Artist Coalition, das Dance Liberation Network und Legalize Dance NYC.

Nach der Aufhebung dieses Gesetzes soll jetzt jedoch über die Einführung und Spannweite eines „Nightlife Advisary Board“ diskutiert werden.

Wenn man allerdings hier das Video aus dem Pacha NYC sieht, wünscht man sich, dass es noch härtere Restriktionen geben sollte…

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