
Der bekannte Produzent Mirko von S. sorgt derzeit mit offenen Hotelrechnungen aus einem Aufenthalt in Kitzbühel für Schlagzeilen. Zwar zahlte er im Voraus 5.000 Euro, doch von den restlichen 16.000 Euro seines insgesamt 21.000 Euro teuren Aufenthalts fehlt bislang jede Spur.
Gemeinsam mit seiner Familie reiste der Produzent nach Kitzbühel und buchte mehrere Zimmer im renommierten Tennerhof. Die Kosten für die Woche beliefen sich auf insgesamt 21.000 Euro. Auf Vertrauensbasis leistete er eine Anzahlung, die verbleibende Summe blieb jedoch offen.
In einem Schreiben äußerte sich der Gastgeber deutlich: „Herr Graf, Sie haben mir meinen Brief wieder zurückgeschickt. Als Standesgenosse habe ich alle Wege beschritten, um die Affäre friedlich und außergerichtlich zu lösen. Ihr Verhalten ist traurig und desavouierend.“
Inzwischen musste sich Mirko von S. vor Gericht verantworten. In Innsbruck wurde ihm schwerer Betrug vorgeworfen. Beim Prozessauftakt fiel jedoch seine Abwesenheit auf. Zudem wurde bekannt, dass der Produzent weitere offene Kreditkartenforderungen in Höhe von rund 36.000 Euro haben soll.
Das Urteil fiel vergleichsweise milde aus. Der Produzent wurde zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt. Weitere 600 Euro wurden zur Bewährung ausgesetzt. Das Hotel reagierte darauf mit Unverständnis. Nun bleibt dem Hotelbetreiber nur der zivilrechtliche Weg, um die ausstehenden Kosten zurückzufordern.
Bei Mirko von S. handelt es sich offenbar um Mirko von Schlieffen, der 1998 das globale Erfolgsprojekt Schiller co-gründete. 2003 verließ er das Duo.
Wie sich der Fall weiterentwickelt, ist derzeit unklar.
Quelle: oe24
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