Schon seit den 70ern ist die begnadete Songtexterin, Sängerin und Komponistin ein unnachahmlicher Teil der deutschen Musikszene. Mit Charisma und einer guten Portion Sturheit hat sich ​Inga Humpe seit jeher viele Türen geöffnet. Dabei haben einige Dinge durchaus Zeit benötigt. Die selbsternannte “Spätzünderin” stand im Alter von 23 Jahren zum ersten Mal mit ihrer Band ​Neonbabies auf der Bühne, danach folgten Auftritte mit ​DÖF und Humpe & Humpe oder gemeinsam mit ​Tommi Eckart in Form von ​2raumwohnung​. Unvergessen ihr Album “36 Grad”, dass sich fast ein ganzes Jahr in den deutschen Charts hielt. Der gleichnamige Titel-Track gilt bis heute als Sommer-Hymne. Dass sich das Projekt, welches auch als DJ-Team agiert, aber nicht auf ihren Lorbeeren und erst recht nicht auf einen Hit reduzieren lässt, haben Inga Humpe und Tommi Eckart immer und immer wieder bewiesen.

Mit ​Gesine Kühne spricht Humpe im ​Telekom Electronic Beats Podcast über ihre Liebe für lebendige Musik und wie sie kurzerhand für Fridays for Future ​einen ihrer alten Songs neu zu einem Protestsong im Kampf gegen die Klimakrise umschrieb. Neben Einblicke in ihr politisches Wirken teilt Inga Humpe im Interview auch sehr persönliche Gedanken über die Beziehung zu ihrer älteren Schwester ​Annette Humpe​, mit der sie Ende der 80er Jahre das Musikprojekt “Humpe & Humpe” betrieb. Sie erzählt, was passiert, wenn kreatives Arbeiten und Familienleben extrem eng miteinander verbunden sind, welche Krisen die Schwestern sowohl emotional als auch künstlerisch zu meistern hatten und welchen Einfluss all dies auf ihre individuellen Karrieren hatte.

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