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Es war ein großer Schock für alle Beteiligten und auch für alle Liebhaber elektronischer Musik: Als die Nachricht von einer Schießerei auf dem BPM-Festival in Playa del Carmen die Runde machte und von fünf Toten und 15 Verletzten berichtet wurde, erstarrte nicht nur die Rave-Welt. Als Reaktion verbannte die Bezirksregierung alle elektronischen Musik-Events von der Bildfläche, was auf großes Unverständnis gestoßen ist, da dies ein unangemessener Lösungsansatz zu sein scheint für die aktuelle Situation in der Region. Die Veranstalter des BPM-Festivals haben nun ein Statement auf Facebook abgegeben, dass ungeklärte Fragen beantwortet und auf die Situation der hinterlassenen Familien eingeht.


 

„Liebe Freunde des BPMs,

Wir wollen uns bedanken für all die unterstützenden Nachrichten und die tröstenden Beileidsbekundungen, die uns in den letzten Tagen aufgrund des Dramas, welcher sich an der letzten Nacht des BPMs Festivals im Blue Parrot in Play del Carmen ereignet hat.

Wie sind immer noch völlig erschüttert vom Verlust von fünf Leben, den wir an diesem Tag  erlittern haben. Drei der Opfer waren unsere Gäste beim Festival: Daniel Pessina (Italien), Rafael Antonio Peñalosa Vega (Mexiko) und Alejandra Margarita Villanueva Ibarra (USA). Zwei Opfer hat auch unser geliebtes BPM-Team zu beklagen: Kirk Wilson aus Toronto, Canada und Giovanni Francisco Ruiz Murillo aus Veracruz, Mexico. Kirk hatte eine Frau und zwei noch junge Kinder,  auch Giovanni war Vater von zwei geliebten Kindern. Wir als Veranstalter sind in enger Verbindung mit den zurückgelassenen Familien und versuchen alles, um ihnen diese Situation des Verlusts zu erleichtern.

Von den 15 Gästen, die ins Krankenhaus gebracht wurden, haben 14 das Hospital bereits wieder verlassen.

Natürlich wurde dieser tragische Vorfall mit seinen erheblichen Nachwirkungen in Mexiko, Nordamerika und überall sonst ein großes Thema in den Medien. Doch unglücklicherweise basierte vieles von dem was berichtet wurde auf Spekulationen und falschen Informationen aus ungeklärten Quellen . Wir können aufgrund der aufkommenden Verwirrung nach der Tat zwar  verstehen, wie das passieren konnte, trotzdem ist es sehr beunruhigend für uns. Zu diesem Zeitpunkt werden wir jedoch keinen öffentlichen Kommentar dazu abgeben, um die laufenden Ermittlungen der Polizei nicht zu stören.

Unsere Gedanken und unser tiefstes Beileid  sind ständig bei den Familien und Freunden derer, die bei der Schießerei zum Opfer geworden sind.

Wir wollen unseren Fans und Unterstützern hiermit versichern, dass uns nichts mehr als die Sicherheit unserer Gäste, die unser Event erst möglich gemacht haben, am Herzen liegt. Alle Mitglieder des BPM-Teams bedanken sich für die große Unterstützung und euer Verständnis.

P.S.: Eine Crowdfunding Kampagne zur Unterstützung von Kirks Familie wurde eingerichtet, sodass ihr sie nun unterstützen könnt:https://www.gofundme.com/kirk-wilson-memorial-fund“ -BPM-Team

 

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