Till von Sein und Aera scheinen ordentlich über schleswig-holsteinische Autobahnen zu gurken, und ich vermute mal, der EP-Titel hat mit Sicherheit was mit hübschen Autofahrerinnen auf der rechten Spur zu tun. Aber es geht hier ja um Musik. Auf vier Tracks verteilt gibts teils hüpfenden, teils minimalen TechHouse serviert, mal verspielt, mal mit dem Auge fürs Wesentliche, aber immer irgendwie süß und außergewöhnlich. Insbesondere “Prody” auf A2 hat es mir mit seinen strahlenden 80er-Jahre-Synths und tüdelnden Videospielmelodien angetan. Auf B1 gibts den wohl funktionellsten weil gradlinigsten Track der EP, den Nooncat-Remix von “Angel of A7”, gefolgt von der Originalversion, die auch einiges kann, aber wieder zum Herumspielen neigt. Insgesamt ein schönes Paket und um es mit Fettes Brot zu sagen: Dor is för jeden wat dorbi wat ick speel. (5/6) Sanomat