Quelle: Wikipedia


 

Japans Hauptstadt Tokio gilt als wohl eine der größten und dynamischsten Metropolen der Welt. Nun hat sich die Regierung der Stadt dazu entschlossen mehrere Millionen in Form von Zuschüssen und Subventionen in das Nachtleben zu investieren.

Der Hintergedanke des Tokyo Metropolitan Government und der Tokyo Tourism Foundation ist dabei die Förderung des Tourismus durch die 24-Stunden-Kultur, die die Stadt pflegt. Nicht nur tagsüber soll es für Reisende viel zu sehen geben, sonder auch nachts. Dazu wurden vor kurzem Pläne veröffentlicht, die besagen, dass die Unterstützung des Nachtlebens die Nachtwirtschaft antreiben soll und somit auch dem Land zu Gute kommen soll.

Insgesamt sollen künftig bis zu 40 Millionen ausländische Touristen nach Tokio kommen, die dort bis zu 66 Milliarden Euro (8 Billionen Yen) ausgeben sollen. Die Subventionierung der Nachtclubs könnte besonders Tokios erstem Nachtbotschafter durch die Shibuya City Tourism Association zu verdanken sein. Seit 2016 ist es seine Aufgabe die Nachtkultur von Shibuya in den Vordergrund zu stellen und zu unterstützen.

Die neuen Zuschüsse für das Nachtleben werden in zwei Kategorien eingeteilt. Eine davon deckt regelmäßige Veranstaltungen und Events für Touristen, die das ganze Jahr über an einem bestimmten Ort stattfinden und nach Sonnenuntergang beginnen. Insgesamt werden hierfür zwei Drittel der finanziellen mittel genutzt. Für jeden Zuschuss stehen bis zu 800.000 Euro (100 Millionen Yen) zur Verfügung.

Die andere Kategorie beschäftigt sich mit Werbung und Marketing für neue Veranstaltungsorte, Nachbarschaftsentwicklung, Werbemagazine oder Event-PR. Der Zuschuss beträgt maximal etwa 41.000 Euro (5 Millionen Yen).

 

 

 

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