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Vergangene Woche kündigte Spaniens Präsident Pedro Sánchez an, das Tourismus-Geschäft des Landes ab Juli wieder aufleben lassen zu wollen.  Dabei betonte er auch, dass mit diesem Schritt keinerlei Risiken verbunden seien. Doch ist das wirklich so? Die neuste Entscheidung der spanischen Tourismus-Ministerin Maria Reyes Maroto zeigt, dass man sehr wohl Risiken erkennt – und zwar in Form von britischem Tourismus.

Es klingt einleuchtend und harsch zugleich: Nach Griechenland und Zypern hat nun auch Spanien festgelegt, dass britische Touristen erst wieder einreisen dürfen, wenn sich die Corona-Situation in Großbritannien verbessert. Während in Deutschland und anderen nordeuropäischen Ländern „sehr gute epidemiologische Umstände“ vorherrschen würden, sei die Gesundheits-Situation in Großbritannien noch nicht akzeptabel, so Reyes Maroto. Sie betont: „Für uns ist es wichtig, garantieren zu können, dass Menschen unser Land in gesundem Zustand betreten und in gesundem Zustand wieder verlassen.“

Es bleibt abzuwarten, ob sich die Lage in den kommenden Wochen und Monaten entschärft – Britische Urlauber machen einen signifikanten Anteil des spanischen Gesamt-Tourismus aus.

Rund 80 Millionen Menschen aus aller Welt bereisen jährlich das Land auf der iberischen Halbinsel. Das entspricht ca. 12 Prozent des Bruttoinlandprodukts.

 

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