Ende März kursierten die ersten Gerüchte hinsichtlich einer Verschiebung der Tourismus-Saison auf Ibiza. Wie aus einem von der Lokal-Regierung veröffentlichten Dokument hervorgeht, scheinen die Pläne nun in Stein gemeißelt zu sein. Das berichtet zumindest der DJ und Produzent Darius Syrossian, der das Dokument aus dem Spanischen ins Englische übersetzte und publik machte.

In der Kundgebung werden die Pläne bestätigt, die Tourismus-Saison für die Monate Mai bis Juli weitestgehend auszusetzen. Beruhend auf medizinischen Einschätzungen könnten im August und September möglicherweise eingeschränkte Aktivitäten stattfinden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, belaufe sich jedoch gerade einmal auf 25-50 Prozent.

Syrossian übersetzte das Dokument mit Google Translate und veröffentlichte es anschließend via Twitter:

Das Zitat eines ibizenkischen Ministers offenbart, dass sich die Situation zwar bis 2021 stabilisieren könnte, eine mögliche Besserung jedoch stark von einem wirtschaftlichen Aufschwung abhängig ist. Kritische Töne findet die Regierung vor allem für Großbritannien, dessen Einwohner einen Großteil des Ibiza-Tourismus ausmachen:

“Manche Länder, so auch das Vereinigte Königreich, haben zu lange gebraucht, um Eindämmungsmaßnahmen zu ergreifen. Dieses Versäumnis bringt auch uns in die Bredoullie.”

Großbritannien verzeichnet aktuell rund 1.000 Corona-Todesfälle pro Tag.

 

Es bleibt also abzuwarten, ob und in welchem Umfang eine Tourismus-Saison auf Ibiza in diesem Jahr überhaupt stattfinden kann. Wir drücken die Daumen.

 

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