Der Musikstreaming-Primus Spotify hat sein Angebot erweitert und lockt ab sofort begeisterte Hörer der elektronischen Musik mit exklusiven DJ-Playlists, die von den angesagtesten Acts der Szene zusammengestellt wurden.

Unter den sogenannten „Track ID“-Playlists finden sich die Kurationen von Artists wie Amelie Lens, Carl Cox, Green Velvet, Honey Dijon, Nina Kraviz, Pan-Pot und vielen mehr. Die Spotify-Redaktion steht bei dem Projekt unterstützend mit Daten, Insights und Erfahrungen zur Seite.

Ebenfalls vertreten ist Innversions-Labelinhaber Dixon alias Steffen Berkhahn, der der Zusammenarbeit mit Spotify nur Positives abgewinnen kann:
„Die Tracks, die ich spiele, sind meist unveröffentlicht. Es sind die Sounds, die ich zu der Zeit gerade feiere. Vor allem aktuell, wo die Clubkultur, wie wir sie bisher kannten, stillsteht, fühlen sich diese Playlists sehr persönlich an. Natürlich sind auch die Tracks dabei, die alle auf die Tanzfläche ziehen – manche davon aus Zeiten vor den Kontaktbeschränkungen, andere konnte ich noch nie auf dem Dancefloor testen. Umso neugieriger bin ich, wie die Hörer*innen auf die Underdogs reagieren werden.“

Der Name der „Track ID“-Playlists bezieht sich übrigens auf die bei Partys oft gestellte Frage an DJs bezüglich ihrer Sets nach den passenden Track IDs: „Track ID, anyone?“

Neben der Einführung von exklusiven DJ-Playlists gibt es aber noch eine weitere Veränderung im Spotify-Dance/Electronic-Hub. Ab sofort wird es neue Unterkategorien geben, die den Hörer*innen helfen, noch tiefer in einzelne Genres abzutauchen, umso ein noch mannigfaltigeres Musikerlebnis zu genießen.

Zu den Subgenres gehören House, Techno, Electronica & Chill, Bass, Disco, Trance & Progressive, Mood und Workout. In der Unterkategorie „DJ“ findet ihr dann die angesprochenen „Track ID“-Playlists und exklusive Podcasts – natürlich in übersichtlicher Form und nach Interpreten sortiert.

„Wir freuen uns sehr, bei Spotify die Unterstützung für elektronische Musik weiter auszubauen, stärker mit DJs zusammenzuarbeiten und sie eigene Inhalte kuratieren zu lassen. Mit unserem erweiterten Angebot an elektronischer Musik und Inhalten können wir Fans noch mehr Möglichkeiten bieten, dieses vielfältige und kulturell einflussreiche Genre zu entdecken und noch tiefer in die Materie einzutauchen, um ihre neuen Favoriten zu finden“, befindet Maik Pallasch, Head of Music DACH bei Spotify.

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