Trentemøller-feat.-Hana-Hunter-Gravity


Eine der Theorien zur Entstehung des Universums besagt, dass ohne Gravitation weder unsere Milchstraße noch die Erde existieren würde. Im Fall von Überflieger Trentemöller (welcher Elektronikact bitteschön wird schon von Depeche Mode ins Vorprogramm eingeladen?) verhält es sich genau anders herum. Ohne Elektronik hätte es weder “Gravity“ noch Trentemöller als heute existierende, frickelnde Künstlereinheit gegeben. Und so stellt sich die Frage, ob die vorliegenden vier Mixe ob ihrer ihr innewohnenden bedeutungsschwangeren Thematik, gehaltvoll dem standhalten? Die Antwort ist so kurz wie simpel: Yes, he can! Melodischer Gesang gepaart mit ausgereifter Elektronik, sei es instrumental oder in den Mixen von Pinkunoizu als saftig-treibendes Leckerli bzw. Jana Hunter Of Lower Dens als perfekter, melancholisch-fröhlicher Match zum gefühlvollen, stilistisch einwandfreien Auftritt als dritter Streich aus dem aktuellen “Lost“ Album. Passend dazu auch das in Los Angeles gedrehte Video von Elvira Lind. Anspruchsvolles und begeisterndes Kino. 9/10 Carsten Becker.

 

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