Tropics


Die Rückkehr des modernen Souls kündigt das Album des 27-jährigen Chris Ward an, der sich mit seiner wunderbaren Stimme anschickt, Songs eine Seele einzuhauchen und den Hörer emotional zu berühren. Er erinnert mich phasenweise an George Michael, ausdrucksstark und gefühlvoll. Die Beats sind häufig Broken gestaltet (“Hunger“,“Indigo“) und sind in wunderbare Melodien und warme Flächen eingebettet, wobei das Pino maximale Aufmerksamkeit verdient (“Kwiat“). Maximale Entspannung gelingt bei chilligen, jazzinfizierten Tracks wie “Torrents Of Spring“, die kompositorisch auf höchstem Niveau spielen. Ein sensationelles Debüt von einem Mann, den wir in Zukunft immer auf der Rechnung haben müssen. 10/10, Cars10.Becker.