tangerinedream © Eastgate Music & Arts

Edgar Froese gründete 1967 seine Band Tangerine Dream, mit der er sich auf die Suche nach dem ultimativem Sound begeben hat. Experimente mit Synthesizern, mit Geräuschen, die NASA/ESA im Weltall gefunden haben oder das Verarbeiten von Herzschlägen praktizierte die Band, die in den 70er Jahren die sogenannte Berliner Schule gründete und dann nur noch mit Moogs und Synthies auftraten – komplett ohne klassische Instrumente. Bis heute berufen sich viele elektronische Künstler auf die legendäre Combo.
Froeses Suche nach dem Sound endete im letzten Jahr, als er unerwartet im Alter von 70 Jahren an einer Lugenembolie starb.

Die 52-minütige Dokumentation „Tangerine Dream – Sound of Another World“ von Margarete Kreuzer beleuchtet die Höhepunkte des Schaffens der Band. Zu Wort kommen neben der Band auch Familienmitglieder und befreundete Künstlern. Erstmals gibt es auch persönliches Archivmaterial zu sehen.

Ausstrahlungstermin ist der 25. November um 21:45 Uhr auf Arte, danach ist sie noch eine Woche in der Mediathek zu sehen.

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