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Schon oft wurde das Thema von gleichgeschlechtlichen Line-ups bei Events aufgegriffen und stark diskutiert. Während die einen sich dafür einsetzen, dass eine 50/50-Regel eingeführt wird, behaupten andere, dass die Qualität und Auswahl der Musik rein gar nichts mit dem Geschlecht zutun hat. Eine Studie hat nun herausgefunden, dass nahezu Dreiviertel der Raver auch zu einem Event gehen würden, dass nur männliche Artists gebucht hat. Enttäuschend für alle, die eine Gleichberechtigung in Line-ups und der Szene befürworten.

Das besagte Ergebnis stammt von einer Umfrage auf Instagram von Electronic Beats. Insgesamt gaben 73 Prozent der Teilnehmer an, dass sie sich nicht gegen ein Event entscheiden würden, bei dem nur männliche Künstler vertreten sind. Dreiviertel der Raver würden demnach „Sexismus“ im Line-up unterstützen.

Erstaunlicherweise gaben allerdings auch 76 Prozent an, dass das Thema Gleichberechtigung wichtig sei und beinahe genauso viele behaupten, dass Festivals mit rein weiblichen Line-ups nichts an der Geschlechterungleichheit innerhalb der Szene ändern würden. Nur 39 Prozent empfinden es hingegen als relevant, ob ein Künstler männlich oder weiblich ist. Das zeigt, dass das Thema zwar bei den meisten präsent ist und ein Problem, aber noch immer große Meinungsverschiedenheiten herrschen was den Umgang in der Angelegenheit angeht. Oder ist Musik eben Musik, egal wer hinter den Decks steht?
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