Universität lässt Studenten einen No-Drugs-Vertrag unterschreiben - Pic by Dale Murphy

Universität lässt Studenten einen No-Drugs-Vertrag unterschreiben – Pic by Dale Murphy


Der Reiz des Unerlaubten ist besonders in jüngeren Jahren groß. Illegale Drogen gehören mit dazu und sind auch an Universitäten weit verbreitet. Die University Of Buckingham hat sich nun entschlossen, die erste drogenfreie Uni zu werden und verpflichtet Studenten dafür rechtlich, keine Drogen zu nehmen.

Um eine drogenfreie Politik zu führen müssen Studenten nun einen Vertrag unterschreiben, der sie dazu verpflichtet auf dem Campus keine Drogen zu nehmen oder unter Einfluss solcher Substanzen zu stehen. Sollte jemand dagegen verstoßen, würde derjenige direkt verwiesen werden. Mit diesem Vertrag soll das herrschende Drogenproblem und die Todesrate an Universitäten reduziert werden und mehr Verantwortung gegenüber den Studenten gezeigt werden. Im Vordergrund des Vertrages steht nicht die Bestrafung, denn Lernenden soll geholfen werden, ein erfülltes und bedeutungsvolles Leben mit gesunden Aspekten zu führen. Auch öffentliche Warnungen gegen die Substanzen sollten wie bei Zigaretten vermehrt und offensichtlicher werden. Was die Studenten allerdings außerhalb des Campus machen, spielt keine Rolle.

Diese Verträge der Privatuniversität sind eine Reaktion auf die steigende Zahl der Drogenabhängigen an Universitäten. Die Sunday Times veröffentlichte eine Studie, die besagt, dass im Zeitraum von 2014 bis 2015 die Zahl der Abhängigen um 42 Prozent stieg. Daraufhin reagierten auch andere Universitäten, die mit Sanktionen und Bestrafungen versuchen den Konsum einzuschränken.

 

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