Unterhaltungsindustrie in der Krise – eine der am meisten getroffenen Branchen


Es gibt praktisch keine Branche, die nicht in irgendeiner Weise von der anhaltenden Pandemie beeinflusst wurde. Bei den meisten ist es jedoch so, dass die Veränderungen negativer Natur sind. Eines der besten Beispiele dafür ist der Tourismus. Da kaum noch gereist wird – insbesondere auf internationaler Ebene – sieht es für die Branche alles andere als gut aus. Zahlreiche Unternehmen in dem Bereich sind auf staatliche Hilfe angewiesen und einige werden trotzdem nicht überleben. Die Situation der Unterhaltungsindustrie ist jedoch keineswegs besser. Sollte sich die Lage nicht bald beruhigen, könnte das für viele Unternehmen das Aus bedeuten. Zwar gibt es auch Alternativen wie Rabona, die weiterhin Unterhaltung ermöglichen, hierbei handelt es sich jedoch um Ausnahmen. Generell ist die Situation von Unternehmen der Unterhaltungsbranche – zumindest bei denen, die nicht über das Internet agieren – eher suboptimal. Doch es gibt noch Hoffnung.

 

Staatliche Fördermittel für viele Unternehmen die letzte Chance

Obwohl es einige Unternehmen der Unterhaltungsbranche gibt, die sich mehr Hilfen wünschen, kommen die staatlichen Fördermittel insgesamt gut an. Allerdings ist das Ganze mit gewissen Problemen verbunden, da beispielsweise das Beantragen einen hohen bürokratischen Aufwand erfordert und die Wartezeiten ziemlich lang sein können. Letzteres ist insbesondere für stark angeschlagene Unternehmen ein Problem, da diese womöglich schlichtweg nicht die Zeit haben, um auf Fördermittel zu warten. Lange Wartezeiten – teilweise mehrere Monate – sind aktuell jedoch keine Seltenheit. Deswegen und auch aus anderen Gründen gibt es bereits einige Experten, die der Ansicht sind, dass der Großteil der Unterhaltungsbranche die Krise nicht überleben wird.

Nachtleben spielt in Deutschland kaum noch eine Rolle

Da Diskotheken, Bars und Clubs schon seit langer Zeit nicht mehr öffnen dürfen, spielt das Nachtleben in Deutschland kaum noch eine Rolle. Schließlich gibt es diesbezüglich praktisch keine Angebote, die in Anspruch genommen werden können und das wird voraussichtlich noch einige Monate andauern. Die permanenten Schließungen haben in jedem Fall ihre Auswirkungen gehabt und frustrierte junge Menschen sind das kleinste Übel. Voraussichtlich wird nur ein kleiner Teil der Diskotheken, Bars und Clubs nach der Krise überhaupt wieder öffnen. Zumindest die beliebten Anlaufstellen – welche schon seit Jahren einen Kultstatus genießen – dürften uns erhalten bleiben. Bei allen anderen steht die Zukunft in den Sternen.

Neue Konzepte sollen die Branche retten

Es ist nur logisch, dass Clubbesitzer und Co. nach Möglichkeiten suchen, um die Situation irgendwie zu meistern. Aktuell sieht es diesbezüglich aber eher schlecht aus, da Öffnungen im Bereich der Unterhaltungsindustrie kaum in Diskussion sind. Aus diesem Grund wurden einige neue Konzepte ausarbeitet, welche die Branche retten sollen. Einige Clubbesitzer haben sich beispielsweise überlegt, beim Tanzen eine Maskenpflicht einzuführen. Entsprechende Vorschläge scheinen jedoch nicht auszureichen, um die Bundesregierung zu überzeugen. Ganz unberechtigt ist das nicht, da sich soziale Distanzierung beim gemeinsamen Feiern nur schwer umsetzen lässt. Auf der anderen Seite ist die Situation der Branche kritisch und wenn die Bundesregierung diesbezüglich nichts tut, könnte das auch einen enormen wirtschaftlichen Schaden bedeuten. Ganz zu schweigen davon, dass Unterhaltung Teil unserer Kultur ist.