Am 6. April erschien eine geremixte Version des letztjährigen AKA AKA & Thalstroem-Albums „Varieté“, für das unter anderem Oliver Schories, Marek Hemmann, Turntablerocker, Hanne & Lore, Minicoolboyz, Emerson, Tube & Berger und einige mehr die Tracks noch einmal ordentlich durch den Mixer gejagt haben. Die Jungs selbst vertreiben sich die Zeit derzeit mehr in Hotels und Clubs, als im Studio, und wie das so genau aussieht, verraten sie uns hier:

Was habt ihr auf Tour immer dabei? 

Jogginghose, Sonnenbrille, iPad und Ohropax. Und beste Laune!

 

Was liebt ihr am Tourleben?

Wie erfrischend es immer wieder ist, neue Leute kennen zu lernen, an den unerwartetsten Orten tolle Partys zu erleben und vielleicht auch mal im Sommer ein paar Tage länger abzuhängen und die Füße baumeln zu lassen. Hotels mit Sauna!

 

Was hasst ihr?

Ellbogenmentalität im Flugzeug, Stau, „Late-Check-Out“ um 12 Uhr, Putzfrauen, die das DND-Schild ignorieren, Taxifahrer, die einen voll labern obwohl man sie ignoriert, nicht ausreichend Platz auf der Bühne für unser Live-Setup (!), 135 BPM „WarmUps“,  Diskonebel …

 

Was vermisst ihr, wenn ihr unterwegs seid?

Berlin und einige seiner Einwohner, unsere eigenen Betten und Sofas, den Spätkauf vor der Haustür, keine Sperrstunde, die Berliner „leben und leben lassen“-Mentalität, unsere Lieblingsgaststätten und natürlich unser Studio.

 

Was vermisst ihr, wenn ihr zu Hause seid?

Voll gepackte Clubs und die kochende Stimmung, aber auch Wiesen, Landschaft und eine freie Sicht, die in der Großstadt leider fast immer verbaut ist.

 

Habt ihr irgendwelche Rituale vor einem Auftritt und/oder danach?

Wir haben uns angewöhnt, uns bis eine Stunde vor dem Gig möglichst nicht zu bewegen und nicht zu reden. Das geht am besten halb nackt auf dem Hotelbett liegend, wahlweise noch mit eingeschaltetem Fernseher oder MacBook, aber am effektivsten ohne Berieselung. So wird die Energie kanalisiert und kann dann während des Gigs am besten frei gesetzt werden.

 

Gibt es einen Glücksbringer, seid ihr abergläubisch?

Nicht wirklich, aber wir glauben, dass eins zum anderen kommt und dass nichts von ungefähr geschieht.

 

Das beste Hotel Frühstück gab es im …

Im Seaside Park Hotel in Leipzig. Das Sodbrennen hatten wir uns redlich verdient.

 

Da schlimmste Steak …

Vor kurzem in einer bayrischen Gaststätte. Natürlich hatten wir alle Steak bestellt, und Holger war mit seinem „schön durch“ noch am besten dabei …

 

Der verrückteste Fan …

… hat sich „Springtide“ tätowiert.

 

Ist einer von euch vergesslicher als der andere? Wer muss wen immer an alles erinnern?

Hannes muss meistens an alle Termine denken und wird dann immer dafür verantwortlich gemacht, wenn er was vergisst. Ganz toll.

 

Welche Marotten habt ihr, die den anderen „stören“?

David und Holger qualmen Hannes immer voll, der dann als Strafe die beiden fünf bis zehn Minuten warten lässt, wenn es zum Gig geht ...

 

Schnarcht einer von euch?

Ja, der fängt mit „H“ an und war der Grund, dass wir schon ganz früh in unserer Karriere auf Einzelzimmer bestanden haben …

 

Was war das wildeste Fan-Erlebnis?

Einer wollte mal unbedingt Hannes vollgeschwitztes Handtuch, das er dann bekommen hat, nachdem er versprochen hatte, es niemals zu waschen!

 

In welchen Städten wollt ihr auf jeden Fall mal spielen?

Tokio, San Francisco, Mexiko City, Rom, Barcelona, New York, Seoul …

 

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