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DJ Rahdu vermittelt einmal mehr, wie modern und frisch Neo Soul dieser Tage klingt. Nummer drei der “On Deck“ Serie versammelt jede Menge neue Künstler, die die gesamte Bandbreite von Black Music präsentieren. So gelingt es dem Opnener Waju auf wunderbare Art Soul und Rap miteinander zu verheiraten und performt mit “Alive“ gleich eines der schönsten Stücke dieser Compilation. Souliger, pianobeeinflusster Vocal Dance folgt (Salah Ananse) folgt, um vom balladesken “Wait A While“ abgelöst zu werden (Columbia Nights). Broken Beats? Bitteschön, sind auch im Gepäck: Rene Dion verleiht mit ihrer warmen, herrlichen Stimme Ausdruck auf “Not Enough“, um dann vom narrativen Sprechgesang Dos Angeles getoppt zu werden. Und so kann man in einem fort von Höhepunkt zu Höhepunkt schwelgen und tolle Musik auf höchstem Niveau genießen, seien es Broken Beats (Doc Mastermind) oder butteweiche Malvocals (Rob Milton). Meine Favoriten sind das pianobetonte, melodische “Essential“ von Sean Haefeli und die jazzigen Hip Hop Nu Jazz Tunes von Jazzy Spastics (“Jazzspormers“). Göttliche Soulvibes von einem anderen Stern. 10/10, Cars10.Becker.