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Das im letzten Mai erschienene Vincenzo Album „Wherever I Lay My Head“ ist zwar noch alles andere als dated, aber ein paar neue Remixe können ja wohl nicht schaden. Den Anfang macht Tom Middelton indem er Hand an Sometimes Saturday legt. Das im Original eher getragene Stück erscheint in neuem treibenden und deepen Techno-Gewand und fesselt  auch bei höherer BPM-Zahl durch seine eingängige Melodie. Auch die verspielten Echos und Flächen finden sich im Remix wieder. Bei „106 Downtown“ zeigen die Schweden Genius Of Time, warum Slow House ihr Steckenpferd ist. Gefühlvoll fügen sie Downtempo-Beats hinzu und reduzieren den Song auf seinen warmen, wohligen Kern. Mic Newman hebt den Album-Opener Hello! aus seiner ursprünglichen Ambient-Anmutung, verzichtet fast komplett auf die Vocals von Lisa Shaw und packt ein paar knackige und vor allem groovige Techhouse-Beats darunter. Dazu noch ein paar Synths und Acid-Elemente, fertig ist ein komplett anders anmutender aber nicht weniger guter Song. Alles in allem eine prima Remix-Ep, bei der die Protagonisten wirklich wussten wie man Songs transformiert ohne den ursprünglichen Spirit zu verlieren. 8/10 TB