schallplatte_vinyl_closeup

Die Schallplatte bietet der digitalen Konkurrenz die Stirn. 131 Jahre nach ihrer Erfindung ist die Totgesagte so im Umlauf wie schon lange nicht mehr – das zeigen die Verkaufszahlen. Laut dem Bundesverband Musikindustrie (BVMI) lagen die Umsätze für Vinyl bei 74 Millionen Euro im Jahr 2017, somit ein Zuwachs von 5,1 Prozent zum Vorjahr. In einem aktuellen Artikel der Deloitte erklären die Experten Klaus Böhm und Ralf Esser in einem Interview, warum die Schallplatte heute wieder steil durch die Decke geht. Wir haben es für euch kurz und knapp zusammengefasst, für die Lesefaulen unter euch.

40 Prozent der Deutschen hören inzwischen wieder Schallplatte, darunter zwölf Prozent einmal die Woche. Das Echtheitsgefühl ist für viele Musikliebhaber sehr entscheidend und das kann für viele eben nur mit Vinyl ausgelebt werden. Ist eben nicht dasselbe, wie mit den digitalen Angeboten. Grade für DJs und Produzenten macht die Platte den entscheidenden Unterschied aus. Schallplatten haben daher auch keine bestimmte Altersgruppe, tatsächlich ist diese in allen Alterssegmenten vertreten. Seit dem Jahr 2016 steigt der Zuwachs der mittleren Altersgruppen jedoch enorm. Gefährlich wirds für digitale Medien jedoch trotzdem nicht, diese werden weiterlaufen. Die Menschen nutzen beides und das auch zurecht. Stellt man sich ja auch etwas unpraktisch vor, mit der Platte in der Bahn oder beim Sport zu sein oder?

Hier gehts zum kompletten Interview: www2.deloitte.com

Das könnte dich auch interessieren:
Vinyl Forever – Am 21. April ist Record Store Day
Deutscher Musikmarkt: Vinyl erstmals mit Verlusten seit 2006
Vinryl Technologies stellt Cloudbasiertes Vinyl-Presswerk vor