Vinyl ist und bleibt sexy Die Zahlen bleiben konstant, wenn auch natürlich nicht in großen Mengen. Es ist was für Sammler und daher werden viele Alben, die längst vergriffen sind, wieder neu aufgelegt – auch im Bereich elektronischer Musik. An dieser Stelle wollen wir nun alle paar Monate auf Vinyl-Neupressungen hinweisen, die ihr – falls nicht eh schon längst geschehen – unbedingt nachkaufen solltet.

LFO – Frequencies (1991): Ein Meisterstück des damals noch jungen Warp-Labels. LFO haben Generationen von Musikern beeindruckt. //
Primal Scream – Evil Heat (2002) & Screamadelica (1991): Die Formation aus Glasgow hat vor allem mit „Screamadelica“ die Manchester Rave-Szene maßgeblich mitgeprägt. Evil Heat hingegen zwischen Rock’n’Roll und elektronischem Gewitter. //
Portishead – Roseland NYC Live (1998): Die Essenz der ersten beiden Alben, live und mit Orchester – emotional, unvergesslich, Superlativ. //
Tricky – Maxinquaye (1995): Das Debütalbum liegt zwischen Wahnsinn und Surrealismus. Düster, trippig und einfach höllisch gut. //
Prodigy – Always Outnumbered, Never Outgunned (2004): Spätwerk der Krawallos. Sehr charmant, gebrochen, chaotisch, brutzelnd und mit einer Kollaboration mit den unvergessenen Ping Pong Bitches. //
DAF – Ein Produkt der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft (1979): Das Erstlingswerk noch in Vierer-Formation, bevor dann DAF als Duo mit Gabi Delgado & Synthie-Bässen ordentlich durchstarteten. Dennoch, das Album hier ist auch sehr fett. Ungezügelt, brachial – eben Noise-Rock, früher Jahrgang und ohne Gesang.

Quellen:
cargo-records.de
roughtrade.de
bureau-b.com