Mit seiner EP „Detroit“ begann 2013 für Volkoder, mit bürgerlichem Namen Marcos Benedetti, eine aufstrebende Karriere. Seit dieser Zeit gibt es auf namenhaften Labels wie Kittball Records, Hot Creations oder auch Toolroom Releases von ihm. Mehrfach stiegen in diesem Jahr Tracks von Volkoder, die von weltbekannten DJs wie Carl Cox, Jamie Jones oder auch Marco Carola geschätzt werden, in die Beatport Top100 ein. Im September erschien nun ein Release auf Dirtybird Records. Höchste Zeit also mit Volkoder über seine Karriere und das Release zu sprechen.

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Du bist in São Paulo geboren. Erzähl uns etwas über die elektronische Clubszene in Brasilien.

Hier in Brasilien wächst die Szene stätig. Wir haben viele gute Künstler wie Beltch, Soovie, DJ Glen, Bruno Furlan oder auch Bruno Be, die ich sehr schätze. Vor allem Tech-House entwickelt sich momentan sehr stark.

Wie hast du für dich die Liebe zur elektronischen Clubmusik entdeckt?

Musik war schon immer mein Leben. Bereits als kleiner Junge hatten die Schallplatten meiner Onkel einen hohen Stellenwert. Einem gehörte sogar ein kleines Geschäft.

„Detroit“ war damals deine erste EP und wichtig für deine Karriere. Wie hat sich dein Leben nach dieser Veröffentlichung für dich verändert?

Nachdem Jamie Jones angefangen hat, diesen Track zu spielen, haben mich andere DJs erst richtig wahrgenommen und auch andere Tracks von mir gespielt. Insofern war diese Produktion für mich ausschlaggebend.

Die Sommersaison ist nun um. Was war dein persönliches Highlight?

Ich denke, dass die Elrow-Party in São Paulo das Größte für mich war. Die Dekoration war unvorstellbar und das Publikum euphorisch. Es war fantastisch!

Im September wurden auf dem Label Dirtybird Records von dir „How“ und „I Talk“ releast. Wie kam es zum Kontakt mit dem Label?

Ich wollte schon immer auf diesem Label etwas releasen, weil es musikalisch stets nach etwas Frischem sucht und neuen Talenten eine Plattform bietet. Ich habe meine Demos Claude VonStroke zugeschickt und er mochte sie sehr. Nun ist für mich der Traum endlich in Erfüllung gegangen.

Die Vocals des Tracks „How“ sind auf jeden Fall etwas Besonderes und passen zum Dirtybird-Sound. Wie kam die Idee  des Tracks?

Ich wachte eines Tages auf und hatte die Idee, etwas anderes zu machen als sonst. Die Verbindung der Vocals mit den Tech-House-Elementen passen gut und bin ich mit dem Resultat sehr zufrieden.

Verrate uns doch am Ende einmal deine Top-5-Tracks.

Volkoder – How
Volkoder – I Talked
Claude VonStroke – Maharaja
Jamie Jones, David Berrie – Doctor Zouk
Volkoder – Club 90

 

Text & Interview: Benjamin Laudien