
Vom 11. bis 13. September 2026 kehrt das Voodoo Village Festival für seine elfte Ausgabe auf das Gelände des Schlosses Humbeek nahe Brüssel zurück. Das belgische Festival verbindet elektronische Musik mit Kunst, Performance, Design und verschiedenen Community-Formaten und baut diesen Ansatz in diesem Jahr noch einmal deutlich aus.
Musikalisch setzt Voodoo Village erneut auf einen Mix aus internationalen Headlinern, Club-Acts und Live-Performances. Zum Line-up gehören unter anderem &ME, Anetha, DVS1, Jimi Jules b2b RY X, Len Faki b2b Quest, Mathame, Monolink (Live), Nina Kraviz, PAWSA, NTO, Parra for Cuva, Vintage Culture, Young Marco, 999999999, MARRØN, DJ Tennis b2b Mita Gami und The Blaze. Dazu kommen unter anderem Alycia Bezgo, Amalie, BILLY, CØPAL (Hybrid Live), Elli Acula, Ginton, Isa Roos, Jarl Flamar, Maxi Meraki b2b Son of Son, Mella Dee, Mushina (Live), Nico Morano, Stanislawa, Stereoclip und Tori Ann.
Das musikalische Programm verteilt sich auf die fünf Bereiche The Forest, The Oracle, The Shelter, The Observatoryund The Yard, die jeweils mit eigenen kuratorischen Schwerpunkten arbeiten. The Shelter kooperiert am Sonntag mit der Berliner Plattform BCCO, während The Observatory stärker auf lokale und underground-orientierte Sounds setzt. Dafür arbeitet das Festival unter anderem mit dem Antwerpener Club TRAUM sowie Helena Lauwaert & Friendszusammen. Gleichzeitig erhält die Stage ein visuelles Redesign inklusive eines eigens entwickelten Lichtobjekts. The Yard soll sich noch stärker für Live-Acts und Performances jenseits des klassischen DJ-Formats öffnen.
Eine der größten Neuerungen ist Orphica, eine eigene Bühne für darstellende Künste. Theater, Spoken Word, Tanz und multidisziplinäre Performance bekommen dort erstmals einen festen Platz innerhalb des Festivals. Mit Ategha, Ferre & Bruna, Jazz Sanusi, Melody van Gompel und Pommelien stehen bereits mehrere Acts fest.
Mit Calypso kommt außerdem eine neue Listening- und Radiobar hinzu. Gemeinsam mit Studio Calypso, We Are Various und La Nuyt entsteht ein Bereich, der bewusst als Gegenpol zur klassischen Festivalstage gedacht ist. Geplant sind kuratierte Listening-Sessions, Radioübertragungen und ein Ort, an dem Besucher dem regulären Festivaltempo für eine Weile entkommen können. Die Gestaltung stammt vom Künstler Marius Ritiu.
Auch The Oracle spielt im Gesamtkonzept eine zentrale Rolle. Über das Wochenende verteilt finden dort Workshops, Rituale, Listening Sessions, Bewegungsformate und ein Nomadic Market statt. Das Programm reicht von botanischen und sensorischen Erfahrungen über Body Art bis hin zu kreativen Workshops. Am Sonntag übernimmt außerdem BOHO, die von Camilo Franco und Nadja gegründete Community, einen kompletten Bereich des Festivals. Voodoo Village positioniert sich damit bewusst zwischen klassischem elektronischem Musikfestival und multidisziplinärem Erlebnisraum. Die Musik bleibt das Zentrum, wird aber zunehmend um Kunst, Performance, Design und gemeinschaftliche Formate ergänzt.
Tickets und weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Website.
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