Ob nun mit Hammer oder Schlitten übersetzt – beides haut hin: Der italienische „Sledge“ sorgt für frischen Wind. Zunächst einmal optisch, denn das knallgelbe Instrument unterscheidet sich von allem, was bislang die Keyboard-Schmiede Studiologic verließ. Gleichzeitig verweist die Färbung auf einen ebenfalls involvierten Hersteller, welcher uns in der Vergangenheit u.a. mit dem „Q“ bonbonfarbene Synths bescherte.
Tatsächlich rudert auch im achtfach polyphonen „Sledge“ ein DSP mit klangprägend Waldorfscher Analogue Modelling-Idee. Pro Stimme unter anderem mittels dreier Oszillatoren, einem Noise-Generator für rosa und weißes Rauschen, zwei LFOs und einem 24/12 db Multimode-Filter. Der erste Oszillator verfügt als Spezialität über 66 originale Wavetables der Waldorf-Legende PPG, auch befinden sich zwei Effekteinheiten sowie ein Arpeggiator an Bord. Unmittelbar regelbar über insgesamt fast 40 Potis, Schalter und Wheels, deren Befehle allesamt über klassische MIDI-Ports oder USB ausgespuckt werden. Auch als Keyboard-Controller für Softsynths oder Hardware-Expander macht der 1000-Euro-Fäustel also eine prächtige Figur. Italo-deutsches Herz, was verlangst du mehr?


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