Warehouse-Party in Köln – Skandal um Miss Djax – Statement des Veranstalters

Warehouse-Party in Köln – Skandal um Miss Djax – Statement des Veranstalters

Am vergangenen Donnerstag, an Weiberfastnacht, fand in Köln die heiß erwartete Warehouse-Party in der ursprünglichen Kult-Location in der Wilhelm-Mauser-Straße in Köln-Bickendorf statt. Wir hatten im Vorfeld HIER darüber berichtet. Headliner, neben vielen alten Warehouse-Heroen wie Steve Mason. Oliver Bondzio oder Roland Casper, waren u.a. DJ Rush, Da Hool und Miss Djax. Letztere sorgte jedoch für einen Eklat. Unzufrieden mit der Technik verließ sie die Decks nur zehn Minuten, nachdem sie die Bühne betreten hatte. Der Veranstalter reagierte mit Unverständnis und veröffentlichte ein Statement zu der Situation.

„Hallo Saskia,

zunächst einmal bin ich schockiert darüber, dass innerhalb von nur 10 Minuten die Bühne verlassen wurde.

Ich hatte mich sehr auf deinen Sound gefreut und eigens eine fette Anlage für den Mainfloor organisiert. Dass die großen Monitorboxen durch ihre Vibrationen dazu führen könnten, dass die Nadeln der Plattenspieler springen, daran habe ich in dem Moment nicht gedacht. Dieses Problem wurde jedoch später gelöst.

An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei Roland Casper bedanken, der sich in dieser Situation sehr, sehr professionell verhalten hat und trotz der Umstände sein Set zu Ende gespielt hat. Danke, Roland, an dieser Stelle ausdrücklich für mein Versäumnis.

Ja, es war mein Fehler, dass die Plattenspieler anfangs keine Absorber hatten. Ich stand draußen und habe auf einen Kollegen gewartet, der so nett war, mir kurzfristig die Absorber zu bringen. Es wäre absolut kein Problem gewesen, den Zeitplan um 15 Minuten nach hinten zu verschieben. Stattdessen seid ihr einfach losgefahren, ohne noch einmal zu uns zurückzukommen.

Besonders unverständlich ist dein Verhalten auch deshalb, weil Steve Mason nach dir eine wirklich starke Performance abgeliefert hat – auch an dieser Stelle ein Dank an Steve. Nicht nur ich, sondern auch alle anderen Künstler hatten kein Verständnis für dein Verhalten. So etwas macht man einfach nicht.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass du zuvor selbst darauf gedrängt hast, früher aufzulegen, liebe Saskia, da du am Freitagmorgen einen Termin hattest. Ist das jetzt die neue Art, mit solchen Situationen umzugehen – einfach keine Lust mehr zu haben aufzulegen?

Dieses divenhafte Verhalten muss ich leider als sehr unpassend bezeichnen, insbesondere weil man sich über viele Jahre gut kennt. Fehler passieren, das gehört dazu. Aber das ist kein Grund, die Bühne fluchtartig zu verlassen.

Ich habe euch die komplette Gage sowie die Agenturprovision im Voraus bezahlt. Von professionellen Künstlern kann man erwarten, in so einer Situation das Beste daraus zu machen. Stattdessen wurde in diesem Moment ausschließlich auf den Fehler fokussiert – und nicht auf die Menschen, die extra gekommen sind. Viele Besucher waren auch ausdrücklich wegen Miss Djax da.

Was soll man den Fans erklären? Dass es unmöglich war aufzulegen?
Das ist ein Schlag ins Gesicht der Fans, die nun für meine Fehler bestraft werden.

Ich bin ehrlich gesagt sprachlos.

Aus diesen Gründen fordere ich die Rückzahlung der kompletten Gage.

Außerdem möchte ich an dieser Stelle Marc Vision und Chriss Source danken, die kurzerhand eingesprungen sind.“

Wir sind gespannt auf die Reaktion der Niederländerin.

Viele Fotos vom Event gibt es HIER.

Und so ging es weiter:

Miss Djax meldet sich zu Wort nach Eklat bei Warehouse-Party an Weiberfastnacht

und hier ist die Lösung:

 

Einigung zwischen Warehouse-Veranstalter und Miss Djax – gemeinsames Statement veröffentlicht