5F-ADB_Juli_2018-3


Man könnte meinen, in Zeiten von Darknet, Homegrowing und der stetigen Liberalisierung von Cannabis ist es ziemlich unwahrscheinlich, heutzutage noch gestreckte Ware zu bekommen. Doch leider ist dem nicht so. Immer wieder werden neue Möglichkeiten gefunden, Drogen zu strecken und so die Gewinnspanne zu erhöhen. Eigentlich dumm, da ja Qualität für sich spricht und der konventionelle Drogenkonsument auf der Suche nach reinem Stoff ist. Nun ja, was will man machen?!

Dieser Stoff wurde vor Kurzem von unseren Kollegen bei saferparty.ch gestestet. Ein schwarzer, geruchloser Klumpen, der als synthetisches Haschisch verkauft wurde. Schaut auch aus wie Schwarzer Afghane. Aber außer der Konsistenz, hat die Substanz keine Ähnlichkeit mit Haschisch. Sie enthält das synthetische Cannabinoid 5F-ADB. 5F-ADB (5F-MDMB-PINACA) ist ein hochpotentes synthetisches Cannabinoid, welches im Zusammenhang mit 24 Todesfällen in Europa steht.

Im Vergleich zu THC sind akute und schwerwiegende Vergiftungen bei synthetischen Cannabinoiden wahrscheinlicher. So kann der Konsum hochpotenter synthetischer Cannabinoide unter anderem zu rascher Ohnmacht, Herzinfarkt, Herzrasen, Bluthochdruck, Krampfanfällen, Übelkeit mit Erbrechen, akuten Psychosen sowie aggressivem und gewaltsamen Verhalten führen. Die hohe Potenz von synthetischen Cannabinoiden wie 5FADB erhöht die Gefahr einer Überdosierung. Genauere Informationen zu 5F-ADB liegen derzeit nicht vor.

Vom Konsum wird dringend abgeraten!

Das könnte dich auch interessieren:
Wie lange bleiben verschiedene Drogen im Körper nachweisbar
Plattenlabel eröffnet Marihuana-Apotheke
200 Kilogramm Cannabis in Düsseldorf beschlagnahmt
Neues natürliches MDMA könnte die Rave-Szene verändern